ÜBER UNS

Die (Un-)Konferenz Developer Open Space besitzt keine Rollenaufteilung in „Sprecher und Zuhörer“. Stattdessen steht der Erfahrungsaustausch sowie der Ausbau des eigenen Netzwerkes bei einem Kaffee im Vordergrund. Die Agenda bestimmen die Teilnehmer selbstständig, anstatt einem Konferenzbetreiber inhaltlich zu folgen.

Dieses Konzept findet großen Zuspruch, was sich auch daran zeigt, dass der Developer Open Space Besucher aus ganz Europa hat und in der Fachliteratur 1, 2 und der Wikipedia mehrfach erwähnt wurde.

Technische Themen, die von der Community diskutiert werden, reichen von A–Z, also von Android bis Windows. Aber auch Themen wie Data Science, Maschinelles Lernen oder Psychologie findest du bei uns.

Jeder ist bei uns per du. Der Developer Open Space ist offen und jeder ist gleichberechtigt. Deine Auszeichnungen und deine Titel zählen nicht, es sei denn, du wirst danach gefragt. Magst du das nicht, melde dich nicht zum Developer Open Space an; so sind immer die richtigen Leute dabei.

Ist dir das Konzept neu, schau dir ruhig zuerst unsere über die Jahre gesammelten Fotos und Videos an (die Konferenz findet bereits zum 14. Mal statt) und lies Blogbeiträge von Teilnehmern. Fotos findest du zusätzlich auch bei diesem  Symbol. Die Macher des Developer Open Space organisieren auch den Data Science Open Space und die Spartakiade in Berlin.

 

1 Die Wizards von Leipzig, Connewitzer Verlagsbuchhandlung, 2012, S. 104–109, Andreas Möllenkamp, Universität Rostock, ISBN-13: 978-3937799650

2 Open Space als agile Konferenz-Methode / Die (Un-)Konferenz, dotnetpro 2.2014, S. 10–11, Uli Armbruster

 

Made with Community-, gez. eure Organisation Olga und Torsten.

Ort und Termine

23.–24. Oktober 2021, Leipzig, täglich 10–18 Uhr, Einlass ab 9 Uhr

Freunde sehen, Grillen, Open Space.

Teilnehmen kannst du bei uns nach der Regel „2G + T“, also Genesen / Geimpft plus Schnelltest bei jedem Check-in zur Location; alles mit Hygiene wie Luftfilter.


29. Oktober–21. Januar 2022

Alles online, halb-/ganztags Workshops, viel Wissen, verrückte Spiele & Mate.

Du benötigst dafür nur einen modernen Webbrowser und ein Mikrofon (besser: Headset). Materialien für die Workshops bekommst du per Post von uns vorab.


4. Dezember 2021, 13–18 Uhr

Der bekannte Open Space, online.

Workshops

Bei den Workshops kannst du dich in ganztägigen „klassischen“ Workshops weiterbilden. Die kann es natürlich auch beim Open Space geben, aber an den Workshop-Tagen hast du die volle und garantierte Auswahl.

Wir kommen zu dir

Du bekommst ein Paket von uns vor dem Workshop und Open Space zugesendet. Da sind Materialien für die Workshops drin, z. B. tolle Notizbücher und Stifte für Sketchnotes, Materialien zum Basteln, Bücher, UI Stencils und mehr. Mate? Ist drin und weiteres, was du an einer Community-Konferenz liebst.

Schwarmfinanziert

Die Teilnehmer finanzieren die Infrastruktur wie Webcams / Mikrofone für die Trainer, die Materialien für die Workshops und die Pakete, Server, Lizenzen usw. aber eben auch nicht mehr. Deswegen darfst du mit anderen Teilnehmern die Agenda bestimmen. Eine Werbeflut gibt's bei uns ebenso wenig wie eine Agenda.

Folge uns:

Hashtag: #devspace




Unterstützt durch:


codecentric

WORKSHOPS


Developer Open Space als Online-Format



Wir kommen zu dir

🎤📷 per Remote Workshops und Open Space • 📦🥃 per Paket • 🎮😎 per Games


Hinweise zu den Workshops

Die Workshops starten um 9 Uhr und gehen bis 17 Uhr, inklusive Pausen. Abweichungen davon, wie halbtägige Workshops, sind beim jeweiligen Workshop angegeben.

Eigenes Notebook / MacBook mit Mikrofon / Headset notwendig. Einige Tage vor Beginn der Workshops werden Informationen zu etwaig benötigten Werkzeugen mitgeteilt. Alle Workshops sind in Deutsch, außer, es ist beim jeweiligen Workshop anders angegeben.

Änderungen, Umbuchungen und Zusammenlegungen vorbehalten.

Teilnehmerplätze begrenzt.


Freitag 29. Oktober 2021

  • CRUScH – Die Crazy User Story Challenge: Von dem, was der Kunde sagt, zu dem was der Nutzer braucht.

    Conrad Giller und Alexander Gerber

    Stell Dir vor, Du entwickelst agil und erlebst, was Du bewirkst!

    • Dein Team schreibt gute User Stories!
    • Ihr schafft es, dass alle Ihr Potential entfalten können!
    • Ihr entwickelt als Team zusammen ein gutes Produkt!

    Ein IT-ahnungsloser Kunde hat einen aus seiner Sicht einfachen Wunsch – und ihr sollt daraus den passenden Auftrag formulieren.

    Macht mit bei einer Rollenspiel-Simulation, um anhand einer Produkt-Entwicklung die für einen Erfolg entscheidenden Momente zu erkennen und diese in Zukunft bewusst gestalten zu können: Von der UX-Analyse über die Entwicklung der User-Stories bis zur Definition und Entwicklung von MVPs.

    Vorbereitung: Ein beliebiges Kartenspiel zurechtlegen. Oder mehrere.


Freitag 5. November 2021

  • Der Inspiration wieder Raum geben – ein Workshop zu und mit Kreativitätstechniken

    Hans Kluge

    Sei doch mal kreativ!

    .. funktioniert so gut wie „sei doch mal spontan!“: in genau dem Moment ist es dann vorbei mit der Kreativität. So steht die Herausforderung oder Fragestellung immer noch im Raum und das Brainstorming liefert zu wenig Futter. Und doch sind wir eigentlich alle kreativ und voller Ideen – nur nicht in jeder Situation, mit jeder Technik und gar gleichzeitig zusammen.

    Wir machen uns ganz einfach gemeinsam auf den Weg zur Kreativität und schaffen einen Raum zum Ausprobieren. Dort schauen wir uns Kreativitätstechniken im Vergleich an, verbinden diese mit Erfahrungsaustausch & theoretischen Erkenntnissen, machen einen Ausflug zu Liberating Structures und haben viel Platz zum Üben für und mit deinen Fragestellungen:

    • Was ist eigentlich eine Idee?
    • Wie beeinflusst die richtige Fragestellung meinen Erkenntnisgewinn?
    • Welche Kreativitätstechniken kennen wir und wie eignen die sich?
    • Was macht die Anwendung der Techniken mit uns und unseren Ideen?
    • Wie blicke ich über diesen besagten Tellerrand (meine Brainstorming-Filterblase)?

    Ich möchte dabei auch eine weitere Technik ausprobieren: die „Inspiration Cards“. Die Cards lösen stockenden Ideenentwicklungen und denken neue Pfade im Brainstorming auf. Wir prüfen gemeinsam, was die Methode taugt und was sie von anderen Kreativitätstechniken unterscheidet.

    Für diesen inspirativen, ideenreichen, ideenvertiefenden und ideenentwickelnden Workshop heißen Workshop braucht es auch deinen Input. Wo bist du oder dein Team schon einmal ordentlich gescheitert (oder halbgar vorwärtsgekommen) im Bereich Ideenentwicklung / beim Gedankensammeln? Welche Aufgaben/Fragestellungen/Herausforderungen treiben dich um, bei denen du absolut keine Idee hast – der Kopf leer ist? Wie genau lautet(e) die Fragestellung dabei? ...

    Wir werden Mural-Boards verwenden, zu dem ich dich ohne Account-Erstellerei einlade. Außerdem nutzen wir die hanskluge.de/blog/inspiration-cards#app.

  • Design Pattern & Clean Code – ein pragmatischer Ansatz

    Thomas Ley

    GOF, DI, IOC, ISP; Singleton, Factory, Lazy; *Unit, Substitute, Testing Helper ... so oder so ähnlich könnte ein Bullshit Bingo für Clean Code aussehen. Aber was bedeuten die Abkürzungen, womit fange ich an und wie kann ich Clean Code im Projekt zielgerichtet umsetzen?

    In diesem Workshop werden wir pragmatisch und nach dem Pareto Prinzip vorgehen. Wir werden uns Entwurfsmuster und Implementierungsmuster ansehen, und uns anschauen, wie wir diese im Projekt umsetzen können, ohne alles neu zu bauen oder bei neuen Projekten das Ziel aus den Augen zu verlieren. Als einen wichtigen Bestandteil werden wir uns IoC Container näher anschauen, aber auch kleine Lösungen ohne IoC betrachten.

    Die folgenden Fragen werden uns in dem Workshop beschäftigen:

    • Wie fange ich an und was bedeutet „Kaizen“ eigentlich?
    • Wie mache ich „brown-field“ Projekte ein bisschen besser?
    • Wie verbessere ich die Testbarkeit von Projekten?
    • Was sind die Tücken von Dependency Injection?

    Am Ende des Tages haben wir einen allround Werkzeugkoffer, mit dem wir für die wichtigsten Aufgaben gewappnet sind.

  • Infrastructure as Code mit Pulumi

    Florian Fordermaier

    Pulumi als moderne Infrastucture-as-Code Plattform ermöglicht es, den gewünschten Zustand von Cloudinfrastrukturen und -ressourcen zu beschreiben, zu provisionieren, zu aktualisieren und zu verwalten. Und das erfrischender Weise mal nicht mit YAML oder proprietären DSLs, sondern mit einer von vielen bekannten Programmiersprachen (JavasSript, TypesSript, Go, Python, F#, C#) in einer ordentlichen IDE.

    In diesem Workshop werden wir zunächst mit den Grundlagen und wichtigsten Konzepten von Pulumi beginnen. Wir lernen die CLI kennen, befassen uns mit der Zustandsverwaltung und allem was zum Start mit Pulumi noch so gehört - Project, Stacks, Config, Secrets, Inputs und Outputs. Im weiteren Verlauf des Workshops werden wir dann schrittweise immer umfangreichere Infrastruktur deployen, bis hin zu einem Kubernetes Cluster in Azure.

    Neben der Infrastruktur werden wir uns auch mit dem Deployment unserer Anwendungen darauf beschäftigen, Pulumi bietet uns auch hier viel Unterstützung. Wir müssen dazu nicht mehr das Tool oder die Sprache wechseln.

    Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf die Möglichkeiten des Testens unseres Infrastrukturcodes (Policy-as-Code).

    Wir werden Pulumi mit TypeScript programmieren, es reichen hierzu grundlegende TypeScript oder JavaScript Kenntnisse. Es sind keine Pulumi Vorkenntnisse erforderlich. Für die Umsetzung der Beispiele sollte man die Grundlagen von Docker beherrschen und zumindest mal an Kubernetes geschnuppert haben (Pod, Deployment, Service).

  • PureScript

    Carsten König

    PureScript ist eine funktionale Sprache die hauptsächlich nach JavaScript (sowohl mit node.js auf dem Server als auch im Browser nutzbar) transpiliert wird und sich an Haskell orientiert. PureScript ist vergleichbar mit Fable oder Elm wobei PureScript anders als Elm eine recht angenehmes FFI zu JavaScript bildet. Anders als Fable ist PureScript „pure“ - d. h. Effekte werden durch Typen sichtbar.

    Anders als beide Sprachen bietet PureScript einiges mehr im Bereich Typsystem (TypeClasses, Higher-Kinded-Types, ...).

    In diesen Workshop bauen wir uns eine einfache Chat-Anwendung mit Backend und Frontend in PureScript – am Ende des Tages habt ihr einen Eindruck davon, wie man mit PureScript entwickelt und was die Vor- und Nachteile der Sprache sind.

    Als Voraussetzung wären erste Erfahrungen in einer funktionalen Sprache wie F#, Elm, Haskell etc. wünschenswert – es wird aber auch einen kleinen Crashkurs in die Syntax geben.


Freitag 12. November 2021

  • Agile Basics – The pure stuff, revised Version

    Bernhard Leyrer und Jan-Simon Wurst

    – 🕐 Beginn abweichend 10 Uhr –

    „Wir müssen agiler werden!“ – Diesen oder ähnliche Sätze hört man seit einigen Jahren in allen Chef-Etagen herumgeistern.

    Doch wer weiß genau, was damit gemeint ist? Woher kommt dieser Trend, welche Vor- und Nachteile bringt es mit sich und vor allem: Welche Probleme löst man damit?

    Das wollen wir gemeinsam in diesem Workshop herausfinden. Interaktiv und praxisbezogen!

    • Was ist dieses „Agil“?
    • Was bringt agiles Arbeiten? Und wem?
    • Wo sind die Grenzen?
    • Was sind die Voraussetzungen?
    • Wie funktioniert es?
    • Die Grundlagen
    • Das Umfeld
    • Bekannte Frameworks wie Scrum, Kanban

    Komm zum Workshop! Es wird mega viel Spaß machen! 😀🤩

  • Kubernetes für Entwickler & DevOps (Grundlagen)

    Frank Pommerening

    Um Software schnell zu entwickeln und bereitzustellen, sind Container das aktuelle Mittel der Wahl. Geht es dann aber um den skalierbaren Betrieb von einzelnen Containern oder Containerstacks, kommt man an Werkzeugen zur Orchestrierung kaum vorbei. In diesem Workshop geht es um das meistverbreitete Werkzeug Kubernetes. Erfahrt die Architektur einer Kubernetes-Umgebung und erlebt den grundlegenden Einsatz von Container mit Pods, Deployment und Services. Dabei werden auch weitergehende Konzepte zur Konfigurationsverwaltung, Datenspeicherung und Metadaten genutzt. Zielgruppe für den Workshop sind Developer die bereits ein gutes Verständnis von Container-Technologien z. B. Docker besitzen und nun in Kubernetes einsteigen möchten.

    Für die praktischen Übungen stelle ich eine Umgebung im Internet bereit. Der Zugriff wird nur ein aktueller Browser benötigt.

    Nimm am Workshop teil und werde zum Steuermann (vom griechischen Kubernetes) für Container.

  • Lösungsorientierte Retrospektiven – Team-Coaching in der Praxis

    Sergey Shishkin

    – 🕐 halbtags 9–13 Uhr –

    Was ist Coaching und wie unterscheidet sich Coaching von Mentoring, Training oder Leiten? Wie bringt man mehr psychologische Sicherheit und Motivation in die Retrospektiven? In diesem Workshop lernt ihr:

    • Was ist ein Coaching-Mindset?
    • Solution-Focused-Coaching-Model
    • Praktische Anwendungstipps für Teams und Online-Kollaboration
    • Gruppenübungen
  • NLP – Deep Neural Networks für die Sprachverarbeitung

    Oliver Guhr

    Tiefe CNNs haben die Bildverarbeitung revolutioniert. Einen vergleichbaren Durchbruch stellt die 2017 von Google vorgestellte Transformer Architektur für die Sprachverarbeitung dar. Diese neue Architektur hat zu wesentlichen Fortschritten in vielen Bereichen der Sprachverarbeitung geführt und einige, wie das Generieren überzeugender Texte, erst ermöglicht. In diesem Workshop gebe ich einen Einblick in diese neue Technologie und deren Funktionsweise. Im Anschluss werden wir das Gelernte anhand von zwei Projekten praktisch einsetzen. Im ersten Tutorial erstellen wir eine neuronale Suche, welche relevante Inhalte anhand ihrer Bedeutung finden kann. Darauf aufbauend möchte ich euch im zweiten Teil des Workshops nahebringen, wie wir transformerbasierte Netzwerke - wie BERT, zur Klassifikation von eigenen Texten einsetzen können.

    Für diesen Workshop sind Kenntnisse in Python 3 vorteilhaft aber nicht zwingend notwendig. Wer den Code auf seinem eigenen Computer entwickeln und ausführen möchte, benötigt eine aktuelle Nvidia Grafikkarte. Alternativ kann für die Teilnahme an dem Tutorial auch Google Colab (Google Account notwendig) genutzt werden.

    Wenn ihr euch Fragen wie diese stellt, ist dieser Workshop das Richtige für euch:

    • Wie bewerten Kunden in Social Media Diensten die Produkte und Dienstleistungen meines Unternehmens?
    • Wie baue ich ChatBots, die meine Kunden besser verstehen?
    • Wie baue ich eine Suche, die weiß, was ich meine?
    • Wie können Kundenanfragen besser automatisch kategorisiert werden?
    • Wie kann ich beleidigende Texte und Kommentare automatisch erkennen?

    Agenda:

    • Wie verstehen neuronale Netze Sprache?
    • Überblick Deep NLP (Anwendungsfelder, Architekturen, aktuelle Entwicklungen)
    • Transformer mit Bert und GPT
    • Codeing NLP: Preprocessing, Data Augmentation für Texte, Frameworks, Bias in Daten
    • Tutorial: Text Klassifizierung
  • Practical Python Programming

    Alexander Kosik

    Ziel dieses Workshops ist es, grundlegende Aspekte der Python-Programmierung zu erlernen. Die Schwerpunkte liegen auf dem Schreiben von Skripten, der Datenmanipulation und der Programmorganisation.

    Am Ende des Kurses seid in der Lage, selbst nützliche Python-Programme zu schreiben oder die von euren Kollegen*innen geschriebenen Python-Code zu verstehen und zu modifizieren.

    Dieser Workshop ist nicht für absolute Programmier-Anfänger gedacht. Der Einstieg verläuft leichter, wenn bereits erste Programmiererfahrung in einer anderen Programmiersprache oder in Python selbst vorhanden sind.

    Die Kursmaterialien basieren auf dem Kurs „Practical Python Programming“ von David Beazley und sind unter der „Creative Commons Attribution ShareAlike 4.0 International License“ veröffentlicht.

  • Systems Thinking – ganz praktisch

    Thomas Krause

    – 🕐 halbtags 13–16 Uhr Uhr –

    Egal ob es um die Situation in Deinem Team, die Firma in der Du arbeitest, Deine persönliche Weiterentwicklung oder um große globale Themen geht: Sich „ein Bild“ von der Welt zu machen ist nicht einfach. Um komplexe Systeme und deren Wirkzusammenhänge zu verstehen, existieren eine Reihe mentale Modelle und zugehörigen Visualisierungstechniken.

    Wir werden ausgewählte – z. B. Ladder of Inference, Causal Loop Diagrams, Current Reality Trees und Future Reaility Trees – kennenlernen und sie auf praktische Alltagssituationen anwenden. Nach dem Workshop werdet ihr „eure Systeme“ wieder ein bisschen gezielter beeinflussen und verbessern können.

  • Vom Kunden zum Entwickler

    Adrian Weidermann

    In der Softwareentwicklung gehört es zum guten Ton, automatisiert zu testen. Man versucht lesbaren Code über Pattern und entsprechende Namensgebungen für andere Entwickler zu produzieren, um ein gemeinsames Verständnis zu ermöglichen. Was jedoch häufig auf der Strecke bleibt ist der Test für die Anforderungen. Ganz genauso wie die Verknüpfung verschiedener Techniken, um eine möglichst lückenlose und verständliche Wissensbasis für Entwickler zu schaffen – ohne großen Mehraufwand oder optimalerweise sogar weniger Aufwand zu generieren.

    Genau das wollen wir anhand eines Beispiels in diesem Workshop durchgehen. Die Zeit wird definitiv nicht ausreichen, um an einem Tag alles bis ins kleinste Detail zu planen, aber wir werden einen kleinen Ausschnitt einer Anforderung durchspielen: vom Kundenwunsch hin zum Entwickler. Mit dem Einsatz von Event Storming über Domain Storytelling bis hin zu Specification by Example werden wir einige knackige User Stories schreiben, mit Storymapping eine kleine effiziente Planung vornehmen und das ganze unter Zuhilfenahme von Gherkin testen.

    Ich freue mich auf euch!


Samstag 13. November 2021

  • Kubernetes für Entwickler & DevOps (Grundlagen)

    Frank Pommerening

    Um Software schnell zu entwickeln und bereitzustellen, sind Container das aktuelle Mittel der Wahl. Geht es dann aber um den skalierbaren Betrieb von einzelnen Containern oder Containerstacks, kommt man an Werkzeugen zur Orchestrierung kaum vorbei. In diesem Workshop geht es um das meistverbreitete Werkzeug Kubernetes. Erfahrt die Architektur einer Kubernetes-Umgebung und erlebt den grundlegenden Einsatz von Container mit Pods, Deployment und Services. Dabei werden auch weitergehende Konzepte zur Konfigurationsverwaltung, Datenspeicherung und Metadaten genutzt. Zielgruppe für den Workshop sind Developer die bereits ein gutes Verständnis von Container-Technologien z. B. Docker besitzen und nun in Kubernetes einsteigen möchten.

    Für die praktischen Übungen stelle ich eine Umgebung im Internet bereit. Der Zugriff wird nur ein aktueller Browser benötigt.

    Nimm am Workshop teil und werde zum Steuermann (vom griechischen Kubernetes) für Container.


Freitag 19. November 2021

  • Building with Bazel

    Sven Wilhelm

    – 🕐 Ende abweichend ca. 13 Uhr, danach „open end“ –

    CI/CD Technologien sind mittlerweile allgegenwärtig und die Automatisierung im modernen Engineering führt zu einer höheren Reproduzierbarkeit und Geschwindigkeit bei Arbeitsprozessen. Meistens, aber nicht immer. Gerade in Softwareprojekten sind die Build- und Testjobs häufig enorme Zeitfresser, wenn nicht massiv Abhängigkeiten gecached werden, denn häufig werden selbst für kleinste Änderungen vollständige Builds erstellt und Tests durchgeführt. Inkrementelle Builds und Tests sind häufig nicht möglich oder vorhanden.

    Genau hier unterscheidet sich Bazel, dass universelle Buildsystem von Google von anderen Buildsystemen. Ausgehend von seinem internem Buildsystem Blaze hat Google dieses für die Open Source Gemeinschaft geöffnet und lädt zur Mitentwicklung ein.

    Bazel ist besonders, da zugrundeliegenden Konzepte auf das große Monorepo von Google ausgelegt sind. Es erstellt inkrementelle Builds by default, die durch die zugrundeliegenden Konzepte stark reproduzierbar sind.

    Diese Konzepte möchte ich mit interessierte/n Teilnehmer*innen in einem Hands-on Workshop anhand eines kleinen Go Tools vorstellen.

    Eine einfache Codebase wird als GitHub Repo bereitgestellt.

    Vorbereitung: Die Teilnehmer*innen sollten dazu eine einsatzbereite 🧐👆 Unix/Linux Shell mit funktionierender, schneller Netzwerkverbindung haben (macOS Terminal, WSL, Linux).

  • Cloud Driven Development

    Gernot Glawe

    – 🕐 Beginn abweichend 10 Uhr –

    Vergiss vieles, was du bisher über klassische Full-Stack-Entwicklung weißt. Gemeinsam tauchen wir in die cloudgetriebene Softwareentwicklung ein und werden eine beispielhafte serverless Anwendung in AWS erstellen.

    In drei Blöcken bauen wir Code und Infrastruktur mit Unit und Integrationtests. Mit CDK für AWS werden wir eine zweistufige Anwendung bauen, die exemplarisch Entwicklung, automatisiertes Testen und Deployment zeigt. Dabei liegt der Fokus nicht darauf, eine tolle Anwendung zu bauen, sondern die Herausforderungen des Cloud Developments zu meistern. Das AWS CDK ermöglicht dir die Definition von AWS-Ressourcen und Application Deployment mit C#, F#, Go, Java, JavaScript, Python, TtypeScript. Ich zeige TypeScript und Go. Du kannst aber auch gerne eine der anderen Sprachen verwenden.

    Neben dem AWS CDK stelle ich das Cloud Development Kit (CDK) für Terraform als die neueste Ergänzung zum HashiCorp Terraform-Ökosystem vor. Es ermöglicht dir die Definition von Cloud-Ressourcen für jeden Terraform-Provider unter Verwendung bekannter Programmiersprachen wie TypeScript, Python, Java, C# oder Go. Durch die Cloud kommt neben dem Deployment der Anwendung selber das automatisierte Erstellen der Infrastruktur dazu. Dabei stellen sich für die Entwicklung neue Herausforderungen: Wie mache ich automatisierte Test und Debugging?

    Der Trend geht weg davon, eine ganze Cloud auf dem lokalen Rechner zu simulieren, sondern Integrationstests direkt in der Cloud zu verlegen. Die logischen Konzepte sind nicht AWS CDK spezifisch, sondern können auch in anderem Cloud Kontext umgesetzt werden. Grundlegende Kenntnisse über AWS und Kerndienste wie IAM, Lambda und S3 sind hilfreich. Wir werden mit weiteren Diensten arbeiten, bei denen keine Vorkenntnisse erwartet werden.

    Nicht zuletzt sind Kenntnisse in TypeScript, Node.js, Python oder Go eine gute Basis, um in diesem Workshop erfolgreich zu sein. Ich zeige CodeBeispiele in Go, da ich unter Go on AWS: Learn to code go on AWS eine Lernplattform dafür pflege. Du kannst im Workshop aber – zumindestens für die Infrastruktur – unter den Sprachen TypeScript, Python und Go wählen. Teil 1 der Anwendung ist als Beispiel in TypeScript / Python / Go vorhanden, Teil 2 gibts in Go, kann gleichwohl leicht übersetzt werden.

    Als Vorraussetzung ist ein eigener AWS Account notwendig, der für die Basisdienste in den ersten 12 Monaten frei ist. Infos darüber findest du hier: Kostenlose Cloud-Computing-Services – kostenloses Kontingent von AWS.

    Mehr empfehlenswerte freie technische Ressourcen zu AWS: tecRacer Amazon AWS Blog und tecRacer Group, GitHub.

  • CRUScH – Die Crazy User Story Challenge: Von dem, was der Kunde sagt, zu dem was der Nutzer braucht.

    Conrad Giller und Alexander Gerber

    Stell Dir vor, Du entwickelst agil und erlebst, was Du bewirkst!

    • Dein Team schreibt gute User Stories!
    • Ihr schafft es, dass alle Ihr Potential entfalten können!
    • Ihr entwickelt als Team zusammen ein gutes Produkt!

    Ein IT-ahnungsloser Kunde hat einen aus seiner Sicht einfachen Wunsch – und ihr sollt daraus den passenden Auftrag formulieren.

    Macht mit bei einer Rollenspiel-Simulation, um anhand einer Produkt-Entwicklung die für einen Erfolg entscheidenden Momente zu erkennen und diese in Zukunft bewusst gestalten zu können: Von der UX-Analyse über die Entwicklung der User-Stories bis zur Definition und Entwicklung von MVPs.

    Vorbereitung: Ein beliebiges Kartenspiel zurechtlegen. Oder mehrere.

  • Datenbankzugriffe effizient meistern

    Michael Blume und Marcel Plumbohm

    – 🕐 Beginn abweichend 11 Uhr –

    – SELECT * INTO EntityGenerator FROM SYSOBJECTS WHERE xtype = 'U'; GO –

    Daten sind das Gold unserer Zeit. Es verwundert kaum das so ziemlich alle Anwendungen in irgendeiner Weise mit Datenbankmanagement Systemen kommunizieren. Aber wie wir kommunizieren, kann sehr unterschiedlich sein. Innerhalb des heutzutage zumeist angeführten Code-First Ansatzes sollen extensive SQL-Kenntnisse überflüssig und somit die Notwendigkeit von SQL-Entwicklern eingespart werden. In der .NET-Welt findet erfreuen sich hierbei die Platzhirsche und Go-To Tools Entity Framework und NHibernate großer Beliebtheit unter den Entwicklern.

    Aber decken diese Lösungen denn wirklich alle Wünsche an Performance und Feature-Umfang ab? Muss es denn immer so ein Schwergewicht anstelle einer leichtgewichtigeren Alternative wie zum Beispiel Dapper sein? Gefühlt wird einem bei Dapper jedoch nur die Hälfte der Arbeit abgenommen…

    In unserem Workshop wollen wir eine Geschichte erzählen, die ihren Anfang vor nunmehr über 6 Jahren auf einer Entwicklerkonferenz in einem Hotelzimmer hat. Die Geschichte handelt von der Suche nach einer Alternative. Eine Alternative, die keine Wünsche offenlassen sollte, die hochflexibel ist, das Maximum an Performance bietet und keine Einschränkungen bezüglich der Kontrolle oder beim Debuggen aufweist. Geht nicht? Stimmt, zumindest nicht sofort und nicht ohne ein solches Projekt reifen zu lassen. Mittlerweile liegt die Version 3.9 unseres Entity Generator getauften Tools vor und es wird Zeit, die Prinzipien und Ergebnisse hinter diesem C# Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen.

    Wir werden Euch nach einem kurzen historischen Abriss die Wirkungsweise unseres Tools erläutern. Anhand eines Real-Life Beispiels werden wir das Ergebnis innerhalb einer konkreten Projektmappe zeigen. Im Rahmen des dabei entstehenden Demo-Projektes werden wir die einzelnen Schichten der Anwendung durchleuchten, zu der ebenso wie die wegweisende Layer-Struktur DTOs und ViewModels sowie komplexe Szenarien mit Transaktionen gehören.

    Abschließen werden wir das Ganze mit der Verwendung von Views und parametrisierten Views und benutzerdefinierten Datenbanktypen. Dabei spielt die Zielsprache, für die der Datenbankzugriffscode generiert werden soll, keine Rolle (wenngleich hier Unterschiede zwischen einzelnen Technologien zum Tragen kommen). Zu guter Letzt werden wir einige Performanceauswertungen vornehmen und diese mit dem derzeitigen State-Of-The-Art abgleichen.

    Voraussetzungen für den Workshop: Spaß am Coden und Neugierde. Ein wenig SQL-Erfahrung kann nicht schaden, ist aber nicht wirklich notwendig. Da wir das Tool in C# geschrieben haben, ist ein Visual Studio, und ein SQL-Server notwendig, wenn man die Beispiele praktisch nachvollziehen möchte.

  • Elm: Webanwendungen ohne Runtime-Exceptions

    Sergey Shishkin

    Ist es möglich, Webanwendungen ohne Runtime-Exceptions zu bauen? Was kann die Programmiersprache es unterstützen oder dagegen hindern? Elm ist eine elegante, von Haskell inspirierte, funktionale Programmiersprache, die nach JavaScript kompiliert wird und Null Laufzeitfehler verspricht.

    In diesem Schnupperkurs lernt jeder JavaScript- oder Webentwickler etwas Neues und wird hoffentlich neugierig, mehr über Elm und funktionale Programmierung lernen. In diesem Workshop lernt ihr:

    • Wie macht das Typensystem von Elm ungültige Programmzustände nicht repräsentierbar.
    • Wie sorglos kann Refactoring von Elm-Code dankt dem Compiler sein.
    • Wie Elm-Build-Tool und Package-Manager semantische Versionierung unterstützen.
  • Kubernetes für Entwickler (Erweitert)

    Frank Pommerening

    – 🕐 Beginn abweichend 10 Uhr –

    Kubernetes ist das meistverbreitete Werkzeug zur Orchestrierung von einzelnen Containern oder Containerstacks. In diesem Workshop werden fortgeschrittene Aspekte wie HELM-Charts und Updatestrategien beleuchtet. Anhand einer .NET Core Anwendung werden die Erzeugung und Sammlung von Custom-Metriken sowie automatische Skalierung gezeigt. Ein Ausblick auf Infrastructure as Code mit Pulumi rundet den spannenden Tag ab.

    Zielgruppe für den Workshop sind Developer die bereits ein gutes Verständnis von Container-Technologien z. B. Docker sowie den Grundlagen von Kubernetes besitzen. Kenntnisse in Programmierung z. B. in C# oder TypeScript sind empfohlen.

    Für die praktischen Übungen stelle ich eine Umgebung im Internet bereit. Der Zugriff wird nur ein aktueller Browser benötigt.

  • Scrum für Scrum Master

    Bernhard Leyrer und Jan-Simon Wurst

    – 🕐 Beginn abweichend 10 Uhr –

    „Was machen eigentlich Scrum Master den ganzen Tag?“, hört man oft etwas provokant.

    Viel wichtiger als das was sie machen ist jedoch, wozu sie etwas machen.

    In diesem Workshop möchten wir mit euch in die Welt der Scrum Master eintauchen und gemeinsam herausfinden, was denn die Ziele und Aufgaben der Rolle der Scrum Master in einem Scrum Team und eventuell auch außerhalb des Scrum Teams sind, und wie man diese Aufgaben bewältigen und die Ziele erreichen kann.

    Spoiler vorweg: Es gibt nicht DIE eine Lösung oder DAS eine Patentrezept.

    Wir werden über Team-Zusammensetzung, Coaching, PO-Unterstützung und welche Rolle Scrum Master beim Erschaffen von Self-Organised-Teams haben. Keine Vorkenntnisse nötig.

    Kommt zum Workshop! Es wird Spaß machen.


Mittwoch 24. November 2021

  • Ja, Nein, Jein? Entscheidungen (besser) treffen

    Torsten Weber

    – Hinweis: neue Version mit mehr Interaktion / Übungen –

    Täglich treffen wir tausende Entscheidungen. Einige davon fallen leicht, andere schwer, manche werden ständig verschoben. In den allermeisten Fällen basieren Entscheidungen auf einem Bauchgefühl, andere sind bewusst bedacht. Was sie nicht per se deswegen besser macht.

    Manchmal kann man sich auch irgendwie nicht entscheiden; oder jemand will sich nicht entscheiden, was dann?

    In dem Workshop wird aufgezeigt, welche Werkzeugkästen und probate Faustregeln es gibt, um Entscheidungen gezielt wirklich zu treffen oder in gewünschte Richtungen zu „schubsen“. Aufgeräumt wird mit Ängsten & Vorurteilen zu Entscheidungen, Paradoxien und typischen Denkfehlern, die uns die Natur genetisch allen in die Wiege gelegt hat. Alles gespickt mit Tipps und Hilfestellungen für viele Gelegenheiten. Zukünftig kannst du dann z. B. so statt impulsiv mit dem Bauch per „tit for tat“ lieber doch mit deinem Kopf per „tit for two tat“ auf etwas reagieren.

    Jetzt liegt es an dir, dich für den Workshop zu entscheiden und alle die einzuladen, denen die Inhalte deiner Meinung nach auch helfen könnten. 🤓


Freitag 26. November 2021

  • Der REST hinter POST und GET – über Hypermedia, HATEOAS, API-Design und Co.

    Aydin Mir Mohammadi

    – 🕐 halbtags 14–18 Uhr –

    Viele sehen und verwenden REST als eine leichtgewichtige und einfach zu benutzende Alternative zu SOAP Webservices. Dabei ist REST viel mehr und man übersieht und verschenkt die Möglichkeiten moderner Architekturen. Wir schauen hinter den ersten Anstieg und entdecken eine neue Welt ohne CRUD.

    In diesem architekturlastigen Workshop wird gezeigt, wie das volle Potenzial von REST genutzt werden kann. Es geht um Anwendungszustände, die Repräsentation von Fachlogik und deren Daten sowie der Umsetzung mittels Hypermedia. Die Teilnehmer*innen werden ein völlig neues Verständnis von REST bekommen und lernen, wie man REST als ein Architektur-Prinzip verwendet, statt einfach JSON-Objekte auszutauschen.

    Beispiele/Übungen programmieren wir zusammen in C#.

  • Funktionales Web Development mit dem SAFE-Stack

    Akash Mair und Isaac Abraham

    – 🕐 halbtags 13–17 Uhr –

    Erlebe die beste Art, Webanwendungen mit dem SAFE-Stack zu entwickeln. Nutze F# nahtlos sowohl für die Frontend- als auch für die Backend-Entwicklung und profitiere dabei von beliebten Webtechnologien wie JS-Bibliotheken, React, ASP.NET und .NET NuGet-Paketen.

    Der Schwerpunkt dieses Workshops liegt darauf, dir ein umfassendes Verständnis für den SAFE-Stack zu vermitteln und zu zeigen, wie einfach es ist, mit F# loszulegen.

    Du lernst:

    • Die Erstellung dynamischer UIs mit typsicherem Code, mit „hot reload“ im Browser
    • Was das „MVU“-Muster ist
    • Kommunikation zwischen Client und Server, einschließlich Code-Sharing
    • React-Komponenten verwenden
    • Abrufen und Visualisieren von Daten aus Web-APIs von Drittanbietern
    • Bereitstellung auf Azure

    Vorkenntnisse in F# oder Webdevelopment sind nicht notwendig. Glaubst du nicht? Komm zum Workshop und du wirst begeistert sein, wie einfach, sicher und schnell das alles geht. 🤩

  • Natürlich(er) im Haushalt – DIY

    Anita Romina Wünsch

    – 🕐 Ende abweichend ca. 14–15 Uhr –

    Du rennst gefühlt zwischen Drogerie und gelber Tonne hin und her? Dich nerven die immer größer werdenden Plastikverpackungen und die hohen Kosten? Oder fragst du dich einfach manchmal „geht das nicht auch nachhaltiger?“

    Dann ist dieser Workshop genau das richtige für dich! Mit wenigen, einfachen und natürlichen Zutaten stellen wir gemeinsam z. B. Putz- und Waschmittel her. So kannst du komplett auf Plastik verzichten, deine Kosten senken, problematische Inhaltsstoffe meiden und was Gutes für die Umwelt tun. Zusätzlich macht das Selbermachen große Freude und du kannst stolz auf dich sein!

  • Scrum für Product Owner

    Bernhard Leyrer und Jan-Simon Wurst

    – 🕐 Beginn abweichend 10 Uhr –

    „Der Product Owner ist für die Wertmaximierung des Produkts sowie der Arbeit des Entwicklungsteams verantwortlich.“ – (Scrum Guide™ 2017)

    Ideen dazu, oder Anleitungen wie man den Wert eines Produkts und die Arbeit eines Teams maximieren kann findet man im Scrum Guide, den Scrum Spielregeln, leider nicht.

    Das ist auch nicht verwunderlich, denn es kann keine allgemeine Anleitung geben, denn - ihr ahnt es schon – jedes Produkt, jedes Umfeld etc. ist unterschiedlich und stellt uns vor neue Herausforderungen. In diesem Workshop schauen wir uns die Rolle des Product Owners in Scrum an, sprechen über Verantwortlichkeiten und Erwartungen und schauen uns Methoden an, die uns helfen diese vielschichtige Rolle auszufüllen.

    Themen, die wir besprechen:

    • Das Scrum Framework
    • Aufgaben, Rechte und Pflichten des Product Owners
    • Scrum Events für POs
    • Von der Vision zum Product Backlog: Vision, Roadmap, MVP (Minimum Viable Product), User Story Mapping
    • Organisation des Product Backlogs
    • Anforderungen: User Stories, Business Value
    • Meilensteine definieren, Aussagen treffen
    • Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam
    • Stakeholdermanagement
    • Metriken

    Der Workshop ist interaktiv und nah an der Praxis. Anhand eines konkreten Produkts werden wir die Punkte aus der Agenda bearbeiten, so dass alle Teilnehmer*innen am Ende des Workshops unterschiedlichste Werkzeuge kennengelernt und ausprobiert haben.

    Der Workshop richtet sich an alle Scrum-Interessierte, die sich entweder speziell für die Rolle des Product Owners interessieren, oder, aus einer anderen Rolle kommend, mehr Verständnis von der Rolle Product Owner und deren Tätigkeiten erreichen möchten. Voraussetzungen gibt es keine.

  • Was haben ein Graph, ein Baum und eine entschlossene Fahne mit Testumfang zu tun?

    Daniel Pisanu

    – 🕐 Beginn abweichend 10 Uhr –

    Du hast gerade einen Pull Request über den Zaun zur Build Umgebung geworfen und machst dich mental bereit, ein (oder zwei, vielleicht sogar drei) typisch italienisches Frühstück im Bistro zu ergattern. Denn was versüßt einem die 2 Stunden Wartezeit mehr als der Espresso und eine leckere Brioche? Aber Moment! Du hast doch NUR zwei Zeilen Logausgabe in der letzten Assembly verändert. Die Validierung kann doch nicht 120 Minuten dauern!

    Leider doch. Denn die meisten CI/CD Umgebungen bauen und testen stupide alles, von A bis Z, inklusive aller Umlaute.

    Kennst Du diesen Schmerz auch? Dieses Unverständnis, wieso das alles so ist, lässt Dir keine Ruhe? Dann sind wir schon zu zweit. Aber das muss alles nicht so sein. In diesem Workshop schauen wir uns an, wie man das anders gestalten kann.

    Hier kommt nichts von der Stange. Ganz im Sinne des DIY, wird die Pizza selbst gebacken. Wir packen den Abhängigkeitsgraph am Schopfe, klettern den Dependency Tree hoch und prüfen, wie Determinismus des Compilers uns hilft Veränderungen zu erkennen. Alles nur, um den langlaufenden Teil der Continuous Integration, diese TESTS, in Ihre Schranken zu weisen.

    Für die Teilnahme sind Grundkenntnisse in C#, Powershell und der Umgang mit MSBuild Voraussetzung. Für den praktischen Teil steht ein GitHub Repository, mit dem nötigen Sourcecode, bereit.

    Bitte installiert vor Beginn des Workshops Visual Studio 2022 (Community reicht) / .NET 5. Berührungsängste mit /njuːk/ werden akzeptiert.

    Wenn es die Zeit zulässt, gibt es noch ein Schmankerl aus dem Jenkins Bereich: „Wie man mit etwas groovy Magie seine Build pipeline parallelisiert.“


Mittwoch 1. Dezember 2021

  • Hört man mich? DSLR, OBS & Co. 🙂🎤📷

    – 🕐 halbtags 13–17 Uhr –

    Torsten Weber

    Die Auswahl bei Mikrofonen, Webcams und sonstiger Technik lässt dich zweifeln, was das Richtige für dich/euch ist? Oder verzweifelst du stattdessen am „Komfortrauschen“ der anderen Teilnehmer oder Umgebungsgeräuschen? Dieser Workshop hilft.

    Hier geht es um die Wahl, ob ein Kondensatormikrofon oder ein dynamisches Mikro mit Audio-Panel, Fethead, XLR-Kabel... (Hä, was?) das bessere ist. Oder was eine gute Kamera ist. Etwas günstiges für bis hundert Euro oder doch lieber eine teure DSLR? Und wenn teuer, dann was am besten?

    Und wie bekommt man eigentlich Ton und Audio synchronisiert? Und am besten noch mit Zwischensequenzen und auf Knopfdruck? Die „Open Broadcaster Software“ (OBS) sprengt dir das Hirn? Diese Session erklärt alles. Z. B. was ein Gate-Filter ist, so dass du dich am Mikrofon zur Seite drehen und mit deinen Kindern sprechen kannst, ohne dass jemand trotz offenen Mikrofons etwas hört. Aber eigentlich wolltest du sowieso schon immer einfach mal auf Knopfdruck alles abschalten und sicher sein, dass das Mikro nicht offen ist? Geht, auch kein Problem. Oder dein Mikrofon ist zu leise? Wo hat Microsoft um Himmels Willen nur die Einstellung für „lauter machen“ versteckt? Finden wir. Genauso, wie die Einstellung, wenn du Kollegen*innen mit deiner Lieblingsmusik aus Spotify & Co. heraus und ohne extra Umweg über Lautsprecher direkt virtuell beschallen willst.

    Inkl. Hacking-Tipps wie der Antwort auf „Hört man mich?“ mal mit „Nein. Aber wir sehen dich.“ zu antworten. 😅 Hör und sieh Unterschiede anhand virtueller und echter Hardware wie verschiedenen Objektiven mit bzw. ohne Bokeh Effekt direkt im Workshop.


Donnerstag 2. Dezember 2021

  • JAMStack Architekturen mit dem SvelteKit und AWS Cloud Development Kit (CDK)

    Mike Bild

    JAMStack ist eine moderne Webentwicklungsarchitektur, die in den letzten Jahren immer populärer geworden ist. Es gibt viele Gründe, warum Entwickler und Unternehmen sich dem JAMStack zuwenden, vom Versprechen von mehr Geschwindigkeit, über erhöhte Robustheit und Flexibilität bis hin zu produktiver Developer Experience.

    In diesem Workshop erhältst du eine Übersicht des Architekturansatzes, dessen Einsatzmöglichkeiten und deren praktische Umsetzung mittels SvelteKit, AWS Serverless Cloud und dem AWS Cloud Development Kit (CDK).


Freitag 3. Dezember 2021

  • ASP.NET Core 6

    Jürgen Gutsch

    Anfang November kommt .NET 6 und damit auch ASP.​NET Core 6 mit vielen neuen Änderungen und Optimierungen. Minimal APIs, Logging, Async Streams, verbesserte Templates, und viele Optimierungen in Razor und Blazor sind nur ein paar Dinge die neu sind in ASP.​NET Core 6. Wir werden uns das frisch erschienene ASP.​NET Core 6 von Grund auf, vom Hosting-Level bis hin zu den UI-Techniken, anschauen und ausprobieren. So könnt ihr auf Anhieb mit der neuen Version starten und produktiv sein.

  • Chaos Engineering

    Dennis Schulte und Johannes Edmeier

    Wir alle lieben Microservices! Sie sind super! Sie erlauben uns auf immer schnelle ändernde Anforderungen zu reagieren. Es sind kleine Komponenten, die fachlich sauber getrennt, einfach anzupassen und gut getestet sind. Selbstverständlich deployen wir sie voll automatisiert in die Produktion, haben sie dank unserer Monitoring-Anwendung stets im Blick und die Skalierung macht uns auch keine Sorgen. Was kann da schon schief gehen?

    Die Erfahrung zeigt, dass die Komplexität zwischen den Komponenten deutlich zunimmt und es auch immer schwieriger wird sie zu beherrschen.

    Chaos Engineering setzt genau hier an und hilft zu ermitteln, wie ein komplexes (chaotisches) System auf unerwartete Ereignisse reagiert. Dazu werden gezielt Fehlersituationen unter kontrollierten Bedingungen erzeugt, um den Ernstfall zu proben: Wie reagiert die Anwendung? Bekommen wir den Fehlerzustand mit? Wo können und sollten wir nachbessern? So lassen sich böse Überraschungen im Ernstfall vermeiden und unerwartete Domino-Effekte von Fehlern reduzieren.

    In diesem Workshop lernt Ihr die Grundlagen von Chaos Engineering und gängige Resilience Patterns kennen. Mit einer Beispielanwendung in Kubernetes werdet Ihr in kleinen Teams eigene Experimente durchführen und erste Erfahrungen als Chaos Engineer sammeln.

  • Design Pattern & Clean Code – ein pragmatischer Ansatz

    Thomas Ley

    GOF, DI, IOC, ISP; Singleton, Factory, Lazy; *Unit, Substitute, Testing Helper ... so oder so ähnlich könnte ein Bullshit Bingo für Clean Code aussehen. Aber was bedeuten die Abkürzungen, womit fange ich an und wie kann ich Clean Code im Projekt zielgerichtet umsetzen?

    In diesem Workshop werden wir pragmatisch und nach dem Pareto Prinzip vorgehen. Wir werden uns Entwurfsmuster und Implementierungsmuster ansehen, und uns anschauen, wie wir diese im Projekt umsetzen können, ohne alles neu zu bauen oder bei neuen Projekten das Ziel aus den Augen zu verlieren. Als einen wichtigen Bestandteil werden wir uns IoC Container näher anschauen, aber auch kleine Lösungen ohne IoC betrachten.

    Die folgenden Fragen werden uns in dem Workshop beschäftigen:

    • Wie fange ich an und was bedeutet „Kaizen“ eigentlich?
    • Wie mache ich „brown-field“ Projekte ein bisschen besser?
    • Wie verbessere ich die Testbarkeit von Projekten?
    • Was sind die Tücken von Dependency Injection?

    Am Ende des Tages haben wir einen allround Werkzeugkoffer, mit dem wir für die wichtigsten Aufgaben gewappnet sind.

  • Domain Modeling mit funktionalem TypeScript

    Alexander Zeitler

    Als dynamische Sprache ist JavaScript nicht gerade populär für ihr Typsystem. Auf der anderen Seite trifft das Paradigma von „Functions as first class citizens“ mehr denn je den aktuellen Zeitgeist im Zeitalter von Cloud- und serverless-Architekturen.

    TypeScript ist 2012 angetreten, um mittlere und große JavaScript-Anwendungen in Frontend und Backend robuster und deren Verhalten vorhersagbarer zu machen, indem insbesondere das schwache Typsystem von JavaScript adressiert wurde. Inzwischen bei Version 4.5 angekommen, hat sich TypeScript zu einer festen Größe in der JavaScript-Community entwickelt. Standen anfangs noch eher Paradigmen der Objektorientierung im Vordergrund, hat TypeScript im Laufe der Zeit mit Features wie Discriminated Unions auch im Bereich der funktionalen Programmierung nachgelegt.

    In diesem Workshop wird gezeigt, wie man mit funktionalen Konzepten ein Domänenorientiertes Design (DDD) für Node.js-Anwendungen in TypeScript entwickeln kann, das modular, ausdrucksstark, einfach testbar und evaluierbar ist. Wir werden uns ansehen, wie potenzielle Fehler vermieden werden können, indem illegale Zustände nicht repräsentierbar gemacht werden. Nicht zuletzt werden wir auch sehen, dass sich Event Sourcing als Persistenz in funktionalen Anwendungen bezahlt macht.

  • Facilitation Dojo

    Udo Wiegärtner

    – 🕐 Ende abweichend ca. 14–15 Uhr –

    Das Meeting from Hell: Der eine Typ redet ohne Unterlass, ein anderer macht jede Idee sofort kaputt, die Kollegin tippt E-Mails und zwei andere scheinen geistig im Idle-Mode zu sein. Und du als Facilitator mittendrin und keine Idee, wie das Meeting doch noch zu einem Ergebnis kommen könnte. Kennste? Zu dumm, dass wir die Moderation von anspruchsvollen Meetings bisher nur in echten Meetings üben konnten.

    Bisher!

    Das Facilitation Dojo ist ein Format, in dem wir in kleinen Gruppen üben, als Facilitator mit schwierigen Verhaltensweisen in Meetings umzugehen. Wir spielen dabei viele winzige Übungs-Iterationen durch, reflektieren in der Gruppe kurz, rollen die Zeit zurück und probieren es nochmal – und nochmal. Wenn ihr jetzt denkt, dass höre sich an wie ein Coding Dojo: genau.

    Ich zeige euch durch praktisches Ausprobieren, wie ein Facilitation Dojo funktioniert und was es mit dem Karten-Satz „Meeting Creatures“ auf sich hat, in dem sich Kreaturen wie die „Erbsenzähl-Erna“, der „Hipspeak-Hein“ oder der „Keynote-Speaker“ tummeln.

    Zielgruppe: Alle, die immer mal wieder Meetings moderieren dürfen/müssen und alle, die sich noch nicht rantrauen.

    Erwartet einen hochgradig interaktiven Workshop mit einigen Sprüngen über den eigenen Schatten und noch viel mehr Aha-Effekten.

    Keine Vorkenntnisse nötig.

  • GraphQL mit HotChocolate

    Alexander Dörfler, Robert Meyer und Thomas Freudenberg

    Du arbeitest mit .NET und dein tägliches Umfeld sind REST APIs? Du hast Dich schon immer gefragt, wie du Herausforderungen wie Over- / Underfetching vielleicht mit einer anderen Technologie besser lösen kannst?

    Wir vermitteln Dir einen Einstieg in der GraphQL Welt und zeigen Dir, wie Du einen GraphQL Server mit HotChocolate unter .NET 5 aufsetzen kannst. Dabei werden wir Dir alle wichtigen Features erklären, so dass Du am Ende des Tages dein eigenes GraphQL Abenteuer starten kannst.

    Dieser Workshop basiert auf vielen Übungen, die Ihr auch gern gemeinsam lösen dürft. Damit Euch der Einstieg in diesen Workshop leichter fällt, ist es von Vorteil, wenn Ihr bereits grundlegende Kenntnisse in .NET und C# besitzt. Solltet Ihr GraphQL bereits kennen, ist das von Vorteil, aber nicht unbedingt nötig.

  • Ideen visualisieren

    Marlene Knoche

    Du musst deinen Kollegen, Freunden oder anderen Menschen, mit denen zu du zusammen etwas machen möchtest, erklären, warum deine Idee so cool ist. Doch dann fällt dir auf: Du hast keine Ahnung, wie die geniale Idee von deinem Kopf in die Köpfe deiner Mitmenschen kommen könnte!

    Ich schaffe mit diesem Workshop Abhilfe. Wir werden uns gemeinsam auf verschiedene Arten mit Ideen und Darstellung auseinandersetzen.

    Mit an Bord sind unter anderem: Moodbards, Scribblen, ein bisschen Theorie zur Komposition/Anordnung von Elementen.

    Was ihr braucht: Ein beliebiges Grafikprogramm (im Zweifel geht auch Paint), Zettel und Stift. Keine Vorkenntnisse notwendig.

  • Jenkins Pipelines

    Johannes Thorn

    Wer Software entwickelt wird schnell auch über die Themen Continous Delivery und Continous Deployment stolpern. Um den Wunsch danach auch zu realisieren, muss die entsprechende Infrastruktur aufgebaut und richtig benutzt werden. In diesem Workshop soll es um den alten Platzhirschen Jenkins und seinen modernen Einsatz gehen.

    Dabei ist es egal ob du gerade deine ersten Schritte mit Build-Servern machst oder schon immer im Jenkins deine Jobs zusammengeklickt hast. Im Rahmen dieses Workshops werden wir gemeinsam die Grundlagen dieser Software kennen lernen, erste Beispielprojekte konfigurieren und in der Folge darauf aufbauend moderne und komplexere Setups betrachten.

    Wir wollen gemeinsam die Möglichkeiten dieses Build-Servers erkunden und uns mit dessen Stärken, Schwächen und den wichtigsten Plugins vertraut machen. Anhand von praktischen Beispielen und Übungen sammeln wir erste Erfahrungen mit Jenkins Pipelines.

    Gegen Ende des Workshops bietet sich auch die Gelegenheit für Diskussionen und den Vergleich mit anderen Werkzeugen.

    Nimm am Workshop teil und sichere die Zukunft deiner Code-Entwicklung. Ich freue mich auf dich! 😎

    Zielgruppe: Dieser Workshop richtet sich an Entwickler*innen die erste Erfahrungen mit Build- und Deployment-Pipelines auf Basis von Jenkins machen wollen.

    Hinweis: Es werden Grundkenntnisse zu Build-Tools und mindestens einer Programmiersprache benötigt. Ein GitHub-/GitLab-Account oder Vergleichbares ist für manche der Übungen notwendig. Die Beispiele sind auf Basis von Java und Maven vorbereitet. Grundsätzlich sind sie jedoch übertragbar auf die meisten anderen Kombinationen aus Sprache und Build-Tool.

  • Monitoring für DevOps

    Frank Pommerening

    Mit steigender Größe und Komplexität sowie der geschäftlichen Bedeutung steigen die Anforderungen an das Monitoring der Anwendungen. In diesem Workshop stehen die Aspekte Metriken und Tracing im Fokus. Für die Sammlung und Auswertung von Metriken sowie Alarmierung stelle ich einen Open-Source-Stack vor. Diese besteht u. a. aus Prometheus, Alertmanager und Grafana. Für das Tracing kommt auf OpenTelemetry zum Einsatz. Dieses, aktuell stark wachsendes Ökosystem, ist Open-Source und für viele Plattformen und Programmiersprachen verfügbar. Ziel sind gemeinsame Schnittstelle und auch die Integration bestehenden Monitoring-Systeme. Einen Ausblick auf die Verbindung zwischen Prometheus und OpenTelemetry runden deshalb den spannenden Tag ab.

    Der Workshop richtet sich an Betrieb und Entwicklung gleichermaßen. Etwa ein Drittel der Zeit werden wir eine Anwendung für das Monitoring anpassen und erweitern. Diese Beispiele werden mit .NET 5 und C# umgesetzt. Die weiteren Aufgaben betreffen die Konfiguration der Systeme und haben keinen spezifischen Bezug zu einer Programmiersprache.

    Für die Teilnahme sind grundlegende Erfahrungen mit Linux sowie der Softwareentwicklung mit z. B. C# empfohlen. Für den praktischen Beispiele stelle ich eine Umgebung im Internet bereit. Für den Zugriff wird nur ein aktueller Webbrowser benötigt.

    Komm zum Workshop um behalte deine Anwendungen und Systeme besser im Überblick.


Montag 6. Dezember 2021

  • Rust

    Lieven Lange

    RUST gilt als die Programmiersprache, wenn es um sichere und stabile Anwendungen geht. Beides sind unerlässliche Eigenschaften in der hochvernetzen Welt von heute. Sie verspricht effiziente Ressourcennutzung bei minimaler Fehleranfälligkeit – dank frühzeitiger Detektion durch den Compiler.

    Doch wie verhält es sich im Vergleich zu JAVA? In diesem Workshop wollen wir anhand von u. a. Microservices-Beispielen die Vor- und Nachteile aufzeigen, diskutieren und mit Rust zu programmieren üben. Auf Besonderheiten wie Frameworks, Ressourcenauslastung und Laufzeiten gehen wir auch ein.


Mittwoch 8. Dezember 2021

  • Von ES6 bis ESNext – JavaScript-Features, die ihr kennen müsst!

    Alexander Lichter

    JavaScript ist eine Sprache, die sich ständig weiterentwickelt. Jedes Jahr wird sie aufs Neue mit weiteren Funktionen und Syntaxupdates versorgt. Doch bei so vielen Neuerungen kann man schnell den Überblick verlieren.

    Wer also noch nie etwas von Optional Chaining oder Array Destructuring gehört hat, ist in diesem Workshop genau richtig!

    Zusammen schauen wir uns an, welche der neuen Features hilfreich für die JavaScript-Entwicklung sind und wie man diese in verschiedenen Situationen anwenden kann. Ebenso erfahrt ihr, was es mit Bezeichnungen wie "ES6", "ES2020" oder "ESNext" auf sich hat und wie neue JavaScript-Versionen entstehen. Dazu kommt noch ein Ausblick auf künftige JavaScript-Features, die noch nicht vollends formalisiert sind, aber trotzdem bereits genutzt werden können.

    Zur Teilnahme werden lediglich Grundkenntnisse in JavaScript benötigt.


Donnerstag 9. Dezember 2021

  • Basics in 3D-Gestaltung und -Nutzung bei Unreal Engine 5

    Robin Thormann

    Ich zeige euch, wie man mit wenig Zeitaufwand seine eigenen 3D-Modelle zum Leben erwecken kann. Schnell hat man damit den Grundstein für Produkt Rendering, Architektur oder auch Game Prototyping gelegt.

    Wir modellieren gemeinsam ein 3D-Objekt, texturieren es und importieren es in die Unreal Engine 5. Dort setzen wir das Objekt schön in Szene.

    Teil 1:

    Wir gestalten diverse 3D-Objekte mit einfacher Geometrie. Dazu gehört:

    • Modellieren des 3D-Objektes in einer 3D-Software, mithilfe von Referenzen.
    • Wir „unwrappen“ das Objekt um es danach vernünftig Texturieren zu können.
    • Danach wird das Objekt texturiert. Wir schwingen unsere Kreativität in 2D und 3D.

    Teil 2:

    Jetzt haben wir ein 3D-Objekt, welches wir in die Unreal Engine 5 einbinden können und das wollen wir auch gleich mal machen:

    • Wir exportieren das Objekt. um es importieren zu können.
    • Wir schauen uns die Unreal Engine 5 genauer an, damit wir auch wissen, womit wir es zu tun haben.
    • Dann erstellen wir ein erstes Projekt um unser sogenanntes Model/Asset einpflegen zu können.
    • Natürlich müssen auch unsere Texturen mit rein und zusätzlich erstellen wir uns ein „MASTER“-Material.
    • Nun bringen wir unser Asset in die Szene und fangen an, es recht hübsch zu machen mit etwas Licht und anderen kleinen Spielereien.
    • Zum Schluss rendern wir unser Asset und können an der Präsentation arbeiten.
    • Abschließend: Kinnlade herunterklappen 🤩😌 und staunen, wie einfach und schnell das ging.

    Voraussetzungen:

    • beliebige 3D Software (Blender / 3D Studio Max / Maya etc.)
    • Epic Launcher mit Unreal Engine 5
    • Bildbearbeitungsprogramm (Photoshop, Affiliate Photo, GIMP etc.

    Eine Testversion der Bildbearbeitungsprogramme reicht aus, falls du keine lizenzierte Version/en zur Verfügung haben solltest. 🙂

  • Spring Schule: Einführung in Spring Boot

    Jan Müller

    Spring erschien 2002 und hat auch 2021 noch nichts an Relevanz eingebüßt. Durch GraalVM Native Image Support wird Spring nun auch für den Einsatz in der Cloud fit gemacht. Es lohnt sich also auf jeden Fall sich mit Spring und seinen Komponenten zu beschäftigen, um hochperformante und zuverlässige Web-Anwendungen bauen zu können.

    In diesem Ganztagesworkshop bieten wir Euch die Möglichkeit Spring Boot hands-on kennenzulernen. Im Wechsel zwischen fachlichen Präsentationen und praktischen Aufgaben werden wir uns dem Framework annähern.

    Insgesamt werden folgende Aspekte von Spring 5 behandelt:

    • Spring Framework Intro (Overview, Core, Spring Beans, Dependency Injection)
    • Spring Boot Fundamentals (Starter, Properties, Profiles)
    • Und andere Spring Komponenten wie z. B. MVC (mit Thymeleaf...)

    Ich freue mich auf euch!

  • Trainiere dein Muskelgedächtnis mit Scrum Master Workouts

    Daniel Hommel

    – 🕐 halbtags 13–17 Uhr –

    In dieser Session werde ich euch zeigen, wie ihr als Scrum Master*innen oder Agile Coaches durch Aufbau eures „Muskelgedächtnisses“ 💪🧠 die vielen erlernten Konzepte aus der Theorie sicher in immer neuen Kombinationen im eigenen komplexen Alltagsgeschehen anwenden könnt und dadurch effektiv und erfolgreich werdet.

    Wir beobachten bei uns selbst und bei Menschen, mit denen wir arbeiten, dass es selten an Theoriewissen mangelt. Die echte Herausforderung ist, dass es in der Anwendung nie so läuft wie im Lehrbuch oder im Trainingsszenario.

    Wir haben deshalb über Monate hinweg, mit freiwilligen Testern, ein Konzept entwickelt, das die üblichen Weiterbildungsangebote um wesentliche Schritte ergänzt. Diese fokussieren auf regelmäßige, konkrete Anwendung im eigenen Kontext.

    Inspiriert hat uns dabei funktionales Fitness-Training. Muskeln werden dabei immer in Verbindung in einem Bewegungsablauf trainiert. Das hat uns die Metapher für das geliefert, was wir heute das Workout-Konzept nennen.

    Ich werde euch zuerst in einem kurzen Vortrag die Idee hinter dem Workout-Konzept vorstellen. Dabei werden wir unter anderem beleuchten, wo beliebte Herangehensweisen, wie Training from the Back of the Room, besonders gut sind und an welchen Stellen das Workout-Konzept sie so ergänzt, dass noch mehr Wirkung entstehen kann.

    Dann lade ich euch zum Impediment Workout ein. Dabei werdet ihr eigene Impediments aufdecken, bewerten und zusammen mit der Gruppe Lösungsansätze finden, die ihr anschließend wirklich umsetzen könnt. Dabei lernt ihr auch das Buddy Konzept kennen, warum uns das uns bei den Workouts besonders wichtig ist und warum es so gut funktioniert.

    Anschließend haben wir sicher noch Zeit eure Fragen zu diskutieren und darauf einzugehen, wie ihr eigene Workouts zu Themen bauen könnt, die ihr gerne mit euren Kolleg*innen in die Praxis bringen würdet.

  • Xamarin – Cross Platform Development

    Sebastian Seidel

    Die Entwicklung von Anwendungen, die nicht nur auf einer Plattform funktionieren soll, ist nicht neu. Bereits Sun formte den Spruch „Write once, run everywhere“ für Java. React Native proklamiert „Learn once, write anywhere“. Doch was ist mit .NET-Entwickler? Für sie gibt es Xamarin – zwar ohne markanten Spruch dafür aber mit allem was .NET so kann. Und was das ist, soll dieser Workshop zeigen.

    Der Workshop richtet sich an .NET-Entwickler, die den Wechsel auf die Plattformen von Apple und Google und darüber hinaus vollziehen wollen. Es wird gezeigt, wie man sehr nahe an den nativen APIs von Google Android oder Apple iOS und iPadOS arbeiten kann. So nahe, dass man sogar das hauseigene Tooling der beiden nutzen kann. Es geht aber auch eine Abstraktionsebene höher. Dazu werfen wir einen Blick auf Xamarin.Forms.

    Am Ende des Tages kennt jeder die Grenzen und Möglichkeiten, Vor- und Nachteile aber auch Chancen durch den Einsatz seines .NET-Wissens und der Xamarin-Technologie.


Freitag 10. Dezember 2021

  • ASP.NET Core 6

    Jürgen Gutsch

    Anfang November kommt .NET 6 und damit auch ASP.​NET Core 6 mit vielen neuen Änderungen und Optimierungen. Minimal APIs, Logging, Async Streams, verbesserte Templates, und viele Optimierungen in Razor und Blazor sind nur ein paar Dinge die neu sind in ASP.​NET Core 6. Wir werden uns das frisch erschienene ASP.​NET Core 6 von Grund auf, vom Hosting-Level bis hin zu den UI-Techniken, anschauen und ausprobieren. So könnt ihr auf Anhieb mit der neuen Version starten und produktiv sein.

  • Azure Cloud Data Operations mit AzureTackle und Farmer

    Tim Forkmann

    – 🕐 Beginn abweichend 10 Uhr –

    Ohne Cloud Computing kommt man heutzutage nicht mehr weit. Es sollen fast alle Daten in der Cloud gespeichert werden, aber wie macht man das eigentlich richtig?

    Wie sollten meine Speicherkontos (Storageaccounts) auf Azure am besten lauten, wenn ich viele Projekte und Entwicklungsumgebungen habe? Wie strukturiere ich meine Azure Infrastruktur am besten?

    In dem ersten Teil des Workshops nutzen wir Farmer um genau diese Fragen zu klären.

    In dem zweiten Teil des Workshops zeige ich Euch, wie man mit AzureTackle schnell und einfach Azure Cloud Operationen durchführt. Wie erstellt man eine Azure Tabelle und wie kann ich Entitäten auf Azure speichern, abfragen und bei Bedarf die Entitäten auf einer Backup Tabelle wegspeichern? Unser Ziel ist es eine Counter-Webseite zu erstellen und den aktuellen Counter auf eine Azure Tabelle zu speichern.

    Part 1: Erstellung Deiner Azure Infrastruktur mit Farmer

    • Einleitung Farmer
    • Wie verwendet man Farmer um Deine Infrastruktur zu strukturieren?
    • Erstellung einer Farmer Console App
    • Testinfrastruktur anlegen

    Part 2: Speichern des Counters auf Azure

    • Einleitung AzureTackle
    • Welche Cloud Operationen kann man mit AzureTackle durchführen?
    • Erstellung eines SAFE Templates und hinzufügen von AzureTackle
    • Counter auf einer Azure Tabelle wegspeichern

    Voraussetzungen: Azure Abonnement (Test Account reicht aus), Visual Studio Code, .NET 5 (enthält F#).

  • GitLab Pipelines

    Bertram Vogel und Daniel Henneberg

    Ihr nutzt bei euch in der Firma GitLab, nach einem Commit starten auch irgendwelche Jobs, aber so richtig klar ist dir nicht was da passiert? Dann bist du hier genau richtig! Selbst wenn ihr noch kein GitLab im Einsatz habt, gibt es hier einiges zu entdecken.

    In diesem Workshop verschaffen wir uns einen Überblick über GitLab als DevOps-Plattform. Wir werden in GitLab hands-on gemeinsam Pipelines entwickeln. Dabei lernen wir die wichtigsten Funktionen und Konzepte von GitLab CI/CD kennen.

    Nach dem Workshop:

    • findet ihr euch auf der GitLab UI zurecht
    • könnt ihr einfache GitLab Pipelines selbst erstellen
    • habt ihr verstanden was ein GitLab Runner ist
    • könnt ihr die GitLab Docker Registry benutzen
    • habt ihr eine Idee wie ihr GitLab Pages für euch nutzen könnt

    Wir stellen für den Workshop eine GitLab-Instanz bereit und arbeiten (fast) nur in der Weboberfläche. Für die Übung zum GitLab Runner benötigt ihr einen ssh-client oder eine lokale Docker Installation. Grundlegendes Verständnis von Docker ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.

    Ich freue mich auf euch!

  • Sketchnotes im Beruf

    René Bohrenfeldt und Sebastian Nemak

    Sketchnotes ✏️ liegen im Trend und finden immer öfter Einzug in den Businessalltag. Auch in der codecentric nutzen wir Sketchnotes, um Meeting-Ergebnisse festzuhalten oder um bei Vorträgen und Workshops die wichtigsten Informationen zu dokumentieren. Aber wie macht man Sketchnotes? In diesem Workshop bekommst du eine schrittweise Einführung in die Kunst der kreativen Notizen. Wir haben jede Menge Übungen vorbereitet 📝 und ein wenig Theorie und Hintergrundwissen 📖 mit dabei. Nach dem Workshop bist du in der Lage, selbst visuelle Notizen anzufertigen und hast eine kleine Symbolbibliothek in der Tasche, die du selbstständig erweitern kannst.

    Mitmachen können alle, die von sich behaupten nicht zeichnen zu können und natürlich jeder, der einfach Spaß hat am visuellen Denken. Für den Workshop bekommt ihr alle Materialien 🖍📒, die ihr zum Mitmachen braucht, zugesendet. Alternativ könnt ihr aber auch mit dem eigenen Tablet 📱 mit Stift und einer App wie Procreate teilnehmen.

    Hinweis: Der Versand der Materalien ist aus logistischen Gründen bei einer Anmeldung einschließlich bis 29. November 2021 möglich. Danach bestellst du dir alles für eine direkte Zustellung selbst – was/wo wird von der Organisation natürlich mitgeteilt.

  • Test Driven Development in Action

    Mariano Mertinat

    Testgetriebene Entwicklung (TDD) ist ein alter Hut des letzten Jahrhunderts. Seitdem attestieren einfache Metriken wie WTF/min und Fallstudien großer Unternehmen der Vorgehensweise, in all ihren Ausprägungen, ein wichtiger Baustein bei der Entwicklung wartbarer, günstiger Software zu sein. Dennoch erstellt ein großer Teil der Entwicklergemeinschaft ihre Tests hinterher („Dann weiß man ja, was entwickelt wurde“) oder gar nicht („Keine Zeit“).

    Dieser Workshop richtet sich folgende Personengruppen:

    • Interessierte, die einen Einblick und Einstieg in die Thematik wollen.
    • Wissende, die sich mehr überzeugende Argumente für ihre Kollegen*innen bereitlegen wollen oder einfach Spaß an Code Katas haben.
    • Skeptiker, welche sich und andere davon überzeugen wollen, dass TDD nicht funktionieren kann und es sowieso immer zu wenig Zeit für die Erstellung von Tests gibt.

    Der erste Teil des Workshops ist vorwiegend theoretischer Natur zur Vorgehensweise TDD, Tests im Allgemeinen und die Motivation im echten Leben es zu verwenden. Der zweite Teil des Workshops ist ein Hands-On, bei dem in kleinen und großen Gruppen entwickelt wird.

    Wer auch am zweiten Teil teilnimmt, sollte sich ein Projekt mit vertrautem Testframework in der einer vertrauten IDE, vorzugsweise in Java und/oder Kotlin, vorbereiten und bauen. Auf eigenes Risiko sind auch beliebige andere Sprachen möglich. Für Unerfahrene Teilnehmer wird auch ein Basisprojekt für die benannten Sprachen sowie Javascript und Typescript zur Verfügung gestellt.

  • Zeit- und Selbstmanagement mit Personal Kanban

    Thomas Michl

    – 🕐 halbtags 9–13 Uhr –

    Personal Kanban ist die Übertragung der Kanban-Prinzipien auf das Selbstmanagement und ein guter Einstieg in die Materie. Mit Hilfe eines Kanbanboards und der Kanbanprinzipien werden Projekte und Aufgaben visualisiert, die persönliche "Arbeitslast" gesteuert und transparent gemacht. Ziel ist es den Überblick zu behalten und sich auf das Wesentlich und jeweils relevante zu fokussieren. Im Zuge des dreistündigen Workshops werden die Grundlagen vermittelt und aufgezeigt, wie Personal Kanban dabei helfen, das persönliche Zeitmanagement weiterzuentwickeln.

    Der unmittelbare und praxisnahe Transfer in den Alltag der Teilnehmer steht dabei im Fokus. Tricks und Kniffe aus der Praxis, aber auch der Austausch zwischen den Workshopteilnehmern sowie das Eingehen auf Fragestellungen aus dem Alltag, stehen im Fokus des Workshops. Am Ende des Workshops soll jeder Teilnehmer in der Lage sein mit Personal Kanban seine persönliche Zeit- und Selbstorganisation weiterzuentwickeln. Der Workshop richtet sich an Menschen, die ihr persönliches Zeit- und Selbstmanagement mit Personal Kanban weiterentwickeln und/oder Personal Kanban in der Teamorganisation nutzen möchten.


Mittwoch 15. Dezember 2021

  • Pimp my UI

    Matthias Seifert

    Wer kennt es nicht? Man bastelt mit Feuereifer an einer neuen Idee oder einem neuen Feature und malt sich im Kopf bereits aus, wie genial das ganze am Ende aussehen wird. Aber irgendwie hat man dann doch wieder nur etwas gebaut, was aussieht wie das Standard Bootstrap Theme. Irgendwie passt es nicht, aber man weiß nicht warum.

    Oftmals tut man das dann mit einem „Tja, ich bin eben ein Programmierer, kein Designer“ ab, dabei kann man bereits mit ein paar einfachen Tricks und Kniffen sehr viel erreichen. Dabei geht es nicht nur darum, dass es einfach nur hübsch(er) aussieht, denn gutes Design soll dem Nutzer helfen Probleme zu lösen, bevor er weiß, dass er sie hat. Gemeinsam schauen wir uns im Workshop an, wie man mit Farben, Bildern und Texten richtig arbeitet, bis wir es an einem praktischen Beispiel selbst ausprobieren.


Mittwoch 16. Dezember 2021

  • Einführung in Deep Learning mit Keras

    Michael Aydinbas

    Deep Learning (DL) ist mit Abstand das wichtigste Gebiet des Machine Learnings und wird es vermutlich auch weiterhin bleiben und seine Vormachtstellung sogar noch weiter ausbauen. Vielen, die nicht beruflich oder privat mit Deep Learning zu tun haben, bleibt der Zugang zu diesem spannenden Gebiet allerdings verwehrt, da verschiedene Vorstellungen und Vorurteile dagegensprechen, sich damit zu beschäftigen:

    • Ich brauche potente Hardware (Grafikkarten)
    • Ich brauche Millionen von Daten
    • Ich brauche Bilder oder Videos
    • Ich muss wissenschaftliche Paper lesen
    • Ich muss lineare Algebra und höhere Mathematik beherrschen

    Allesamt interessante Punkte, aber nur bedingt richtig oder einfach falsch. Ich werde zeigen, wie ihr sehr wohl mit einfachen „Hausmitteln“ (Notebook ohne spezielle Grafikkarte) den Einstieg in DL wagen könnt, und das sogar sehr erfolgreich und innerhalb des zeitlichen Rahmens dieses Workshops! Auch wird kein Abschluss in höherer Mathematik benötigt, ein gesunder Menschenverstand reicht völlig aus.

    In diesem Workshop lernst du die Grundlagen des Deep Learning kennen und baust mit der Python Bibliothek Keras/TensorFlow deine eigenen ersten tiefen neuronalen Netze (NN) auf. Du erhältst praktische Erfahrungen mit Keras durch Programmierübungen und Projekte zur Implementierung moderner KI-Anwendungen. Wir werden uns dabei auf das überwachte Lernen und die beiden großen Bereiche Regression und Klassifikation konzentrieren. Der Workshop wird sowohl ausreichend Theorie als auch Praxis vermitteln, um sich eigenständig weiter mit DL beschäftigen und tiefer einsteigen zu können.

    Schritt für Schritt lernst du die Entwicklung von Deep-Learning-Modellen in Keras kennen.

    Wir behandeln u. a.:

    • Aufbau von (tiefen) neuronalen Netzen und die Bausteine eines NN
    • Bedeutung und Einfluss der wichtigsten Parameter
    • Wie trainiere ich erfolgreich ein NN und woran erkenne ich, dass es in die richtige Richtung geht?
    • NN für Klassifikation und Regression sowie Convolutional Neural Networks (CNN) für Bilder

    Voraussetzungen: Dieser Workshop richtet sich an Python Entwickler*innen, die erste Erfahrungen mit Deep Learning sammeln wollen oder eine systematische Einführung in das Themenfeld suchen. Da der Workshop keine Vorkenntnisse zu Deep Learning voraussetzt, könnten einige Teile erfahrenen Anwender*innen bekannt sein. Schaden tut das nicht. Wissen solltest du dagegen, mit man Python verwendet und Python-Pakete installiert sowie Skripte ausführt.

    Ein minimales Setup sollte eine installierte Python 3.9 Umgebung sein, ich empfehle Miniconda. Alles Weitere machen wir im Workshop zusammen.


Freitag 17. Dezember 2021

  • ASP.NET Core Health Checks

    – 🕐 halbtags 9–13 Uhr –

    Jürgen Gutsch

    Die ASP.​NET Core Health Checks ist wohl das am wenigsten genutzte Feature im ASP.​NET Core Framework. Was sind die Health Checks? Wozu sind die da? Wie können die Health Checks genutzt werden? Und was bieten die Health Checks noch? Das alles werdet ihr in diesem Halbtagesworkshop erfahren und lernen. Ihr wollt eure Anwendung sicher und stabiler machen? Wir zeigen euch wie die Health Checks dabei helfen können.

  • AWS DevOps

    Olga Khorkova

    Zweifellos ist die Transformation von den reinen Dev-Teams zu den crossfunktionalen DevOps-Teams nicht nur als Trend heutzutage anzusehen, sondern eher als Notwendigkeit in der modernen IT-Welt. Der einfachste und schnellste Einstieg in die DevOps ermöglicht Cloud Development, dass in diesem eintägigen Kurs mit Hilfe der AWS Services vermittelt wird. Am Ende des Tages wirst Du unkompliziert innerhalb von wenigen Minuten/Stunden Deine Anwendungen deployen und skalieren können.

    Im Workshop werden anhand des praktischen Beispiels in Form der Multitier Architecture (Wordpress) die folgenden Themen behandelt, oder als möglichen Alternativen diskutiert:

    • Grundlagen der IAM (Identity and Access Management), Billing und Cloudwatch
    • Networking (Virtual Private Cloud, Route 53, Elastic IP)
    • Deployment-Strategien für die einfachen bis zu mittelkomplexen Anwendungen (Lightsail, EC2)
    • Datenbankservices (DynamoDB, Lightsail DB)
    • Storage (S3) und Caching (CloudFront)
    • Horizontales Auto-Scaling, Containerisierung und Container-Orchestrierung (Lightsail, EC2, EKS)
    • Serverless Development (Lambda, SAM - Serverless Application Model, Step Functions)

    Da der wichtige Aspekt des Cloud Developments die Kosten sind, wird im Workshop im Detail darauf eingegangen und werden unterschiedliche Sparstrategien dargestellt.

    Zielgruppe:

    • Frontend-/Backend-/Fullstack-Devs aller Niveaus
    • ohne oder mit wenig Cloud Computing Wissen
    • ohne oder mit wenig AWS-Erfahrungen

    Voraussetzungen / nice to know: Die Konfiguration wird sowohl über AWS Console als auch über AWS CLI verlaufen, darum ist das Basiswissen der Shell-Programme wünschenswert. Generelles Verständnis von Docker und Kubernetes (wird als eine Alternative im Rahmen der EKS diskutiert)

  • CRUScH – Die Crazy User Story Challenge: Von dem, was der Kunde sagt, zu dem was der Nutzer braucht.

    Conrad Giller und Alexander Gerber

    Stell Dir vor, Du entwickelst agil und erlebst, was Du bewirkst!

    • Dein Team schreibt gute User Stories!
    • Ihr schafft es, dass alle Ihr Potential entfalten können!
    • Ihr entwickelt als Team zusammen ein gutes Produkt!

    Ein IT-ahnungsloser Kunde hat einen aus seiner Sicht einfachen Wunsch – und ihr sollt daraus den passenden Auftrag formulieren.

    Macht mit bei einer Rollenspiel-Simulation, um anhand einer Produkt-Entwicklung die für einen Erfolg entscheidenden Momente zu erkennen und diese in Zukunft bewusst gestalten zu können: Von der UX-Analyse über die Entwicklung der User-Stories bis zur Definition und Entwicklung von MVPs.

    Vorbereitung: Ein beliebiges Kartenspiel zurechtlegen. Oder mehrere.

  • Der REST hinter POST und GET – über Hypermedia, HATEOAS, API-Design und Co.

    Aydin Mir Mohammadi

    – 🕐 halbtags 14–18 Uhr –

    Viele sehen und verwenden REST als eine leichtgewichtige und einfach zu benutzende Alternative zu SOAP Webservices. Dabei ist REST viel mehr und man übersieht und verschenkt die Möglichkeiten moderner Architekturen. Wir schauen hinter den ersten Anstieg und entdecken eine neue Welt ohne CRUD.

    In diesem architekturlastigen Workshop wird gezeigt, wie das volle Potenzial von REST genutzt werden kann. Es geht um Anwendungszustände, die Repräsentation von Fachlogik und deren Daten sowie der Umsetzung mittels Hypermedia. Die Teilnehmer*innen werden ein völlig neues Verständnis von REST bekommen und lernen, wie man REST als ein Architektur-Prinzip verwendet, statt einfach JSON-Objekte auszutauschen.

    Beispiele/Übungen programmieren wir zusammen in C#.

  • GitLab Continous Integration / Continous Deployment

    Florian Fordermaier

    GitLab ist eine umfassende Entwicklungsplattform, die den gesamten Lebenszyklus von Software abbildet - von der Planung über die Entwicklung hin zu Paketierung und Verteilung. Ein zentraler Bestandteil von GitLab ist die Continous Integration / Continous Deployment Funktionalität, die es ermöglicht, Build, Test, Deployment und Monitoring von Anwendungen abzubilden.

    In diesem Workshop werden wir uns mit folgenden Themen in diesem Umfeld beschäftigen:

    • Grundlegende Struktur von GitLab Pipelines
    • Continous Integration / Continous Deployment Variablen
    • GitLab Runner (z. B. Shell, Docker, Kubernetes)
    • Pipeline-Artefakte
    • Environments und Releases
    • Docker-Integration und GitLab Docker-Registry
    • GitLab Continous Integration Services

    Nach dem Workshop kennst Du einen Großteil der GitLab CI/CD Funktionalität und bist in der Lage, eigene Pipelines zu entwickeln.

    Es sind keine GitLab Vorkenntnisse erforderlich, es wäre jedoch von Vorteil, wenn du schon mal mit Docker in Berührung gekommen bist. Wir arbeiten mit der kostenlosen OpenSource Version von GitLab (Community Edition), eine Umgebung für den Workshop wird bereitgestellt.

  • Pimp my UI

    Matthias Seifert

    Wer kennt es nicht? Man bastelt mit Feuereifer an einer neuen Idee oder einem neuen Feature und malt sich im Kopf bereits aus, wie genial das ganze am Ende aussehen wird. Aber irgendwie hat man dann doch wieder nur etwas gebaut, was aussieht wie das Standard Bootstrap Theme. Irgendwie passt es nicht, aber man weiß nicht warum.

    Oftmals tut man das dann mit einem „Tja, ich bin eben ein Programmierer, kein Designer“ ab, dabei kann man bereits mit ein paar einfachen Tricks und Kniffen sehr viel erreichen. Dabei geht es nicht nur darum, dass es einfach nur hübsch(er) aussieht, denn gutes Design soll dem Nutzer helfen Probleme zu lösen, bevor er weiß, dass er sie hat. Gemeinsam schauen wir uns im Workshop an, wie man mit Farben, Bildern und Texten richtig arbeitet, bis wir es an einem praktischen Beispiel selbst ausprobieren.

  • Von der Fehler- zur Lernkultur: Warum es darauf ankommt, wie wir mit Fehlern umgehen

    Falk Golinsky und Thomas Michl

    – 🕐 halbtags 9–13 Uhr –

    Fehler und Irrtümer sind unvermeidbar. Sie haben jedoch, je nach Kontext, eine nicht zu unterschätzende Wirkung. Frühes Erkennen von Fehler und Irrtümern sowie ihrer Ursachen ist daher wichtig. Wichtig, um ihre negative Wirkung zu minimieren. Gleichzeitig sind sie eine Quelle für Innovationen und Verbesserungen. Die Frage ist nicht, ob wir Fehler machen und Irrtümern aufsitzen. Die Frage ist, wie wir mit ihnen umgehen und sie nutzen. Nutzen, um zu lernen und uns weiterzuentwickeln. Hierfür braucht es eine Fehler- oder besser Lernkultur.

    Mit unserem Workshop wollen wir einen Blick darauf werfen, was der Unterschied zwischen Fehlern und Irrtümer ist, warum und wie Irrtümer und Fehler entstehen, welche Arten und Formen es gibt und wie wir mit diesen im Sinne einer Lernkultur, einer Philosophie des kontinuierlichen Lernens und Entwickelns als Individuum, Team und Organisation – im Sinne einer ganzheitlichen Kaizen-Philosophie – profitieren können

  • Von IIS und Windows zu Cloud Native Technologien

    Mathias Raacke

    Wer nicht im Projektgeschäft immer wieder auf der grünen Wiese neu anfangen kann, sondern jahrelang ein Produkt weiterentwickeln muss, kennt das Problem: Technologien entwickeln sich weiter. Das einst auf modernster Technologie und nach aktuellen Architekturmustern begonnene Projekt ist technologisch veraltet. Technische Schulden behindern die Weiterentwicklung. Und statt großer Releases ein oder zwei Mal im Jahr erwarten Kunden und Product Owner nun regelmäßig und schnell neue Funktionen. Die Zukunft liegt in der Cloud, gleichzeitig müssen wir bestehende Kunden weiter bedienen, die noch nicht bereit für eine Migration in die Cloud sind.

    Doch lässt sich solche Software modernisieren? Eine komplette Neuentwicklung ist zu teuer. Außerdem würde das so lange dauern, dass das neue Produkt am Ende gleich wieder veraltet ist. Neben neuen Technologien erfordern die schnelleren Release-Zyklen neue und agile Arbeitsweisen mit selbstorganisierten Teams und einer DevOps Kultur.

    Wir standen genau vor diesen Problemen. In diesem Workshop werde ich darüber berichten, wie wir bei Diamant Software (wo seit 40 Jahren Software für das Rechnungswesen entwickelt wird) diese Probleme gelöst haben bzw. lösen.

    Der Workshop ist als Erfahrungsaustausch gedacht, zu dem jeder eingeladen ist, eigene Erfahrungen mitzubringen, die wir dann in der Gruppe gemeinsam diskutieren.


Freitag 14. Januar 2022

  • Einführung in Deep Learning mit PyTorch

    Sascha Dittmann

    In diesem Workshop lernst du die Grundlagen des Deep Learning kennen und baust mit PyTorch deine eigenen ersten tiefen neuronalen Netze auf. Du erhältst praktische Erfahrungen mit PyTorch durch Programmierübungen und Projekte zur Implementierung modernster KI-Anwendungen wie Texterzeugung.

    Vorhersagemodelle („Predictive modeling“) mit Deep Learning zu entwickeln bzw. zu nutzen ist eine Fähigkeit, die moderne Entwickler beherrschen sollten. 😎💪

    Dabei ist PyTorch ist das führende Open-Source-Framework für Deep Learning, welches von Facebook entwickelt und gepflegt wird. Im Kern ist PyTorch eine mathematische Bibliothek, mit der du effiziente Berechnungen und automatische Differenzierungen an graphenbasierten Modellen durchführen kannst. Dies direkt zu erreichen, ist eine Herausforderung, aber zum Glück bietet die moderne PyTorch-API Klassen und Idiome, mit denen du ganz leicht eine Reihe von Deep-Learning-Modellen entwickeln kannst.

    Schritt für Schritt lernst du die Entwicklung von Deep-Learning-Modellen in PyTorch kennen. Wir behandeln u. a.:

    • Der Unterschied zwischen Torch und PyTorch und wie man PyTorch installiert und validiert, dass es tatsächlich funktioniert.
    • Den fünfstufigen Lebenszyklus von PyTorch-Modellen und wie man Modelle definiert, anpasst und bewertet.
    • Wie man PyTorch Deep-Learning-Modelle für Regressions-, Klassifizierungs- und Vorhersagemodellierungsaufgaben entwickelt.

    Voraussetzungen: Dieser Workshop richtet sich an Entwickler*innen, die bereits Deep-Learning-Praktiker sind oder noch werden wollen und sich mit PyTorch vertraut machen wollen. Da der Workshop keine Vorkenntnisse zu Deep Learning voraussetzt, könnten vielleicht einige Teile erfahrenen Praktikern bekannt sein. Schaden tut das nicht. Wissen solltest du dagegen, mit man Python verwendet und Python-Pakete installiert sowie Skripte ausführt. Sich mit NumPy auszukennen ist dagegen nicht unbedingt erforderlich.

    Ich freue mich auf dich und Daten, Daten, Daten! 🙂🔎🧪📈


Freitag 21. Januar 2022

  • Selbstmanagement braucht Verantwortung

    Bernhard Leyrer und Jan-Simon Wurst

    – 🕐 halbtags 9–12:30 Uhr –

    Es ist wie verhext. Alles ist klar besprochen, die Verantwortlichkeiten sind verteilt, das Commitment ist gegeben und dann… entpuppt sich die Zusage als Absichtserklärung ohne wirkliche Bindung. Schulterzucken. Frust. Wie wäre es, wenn das Team selbstorganisiert Verantwortung übernimmt? Raus aus Passivität, Schuldzuweisung oder Entschuldigen. Eine Hilfestellung bietet der Responsibility Prozess von Christopher Avery. Der Responsibility Process ist ein Werkzeug für alle, die für ihr eigenes Handeln Verantwortung übernehmen möchten und, oder mit Teams arbeiten und diesen ein Angebot zu mehr Verantwortung machen möchten.

    In dieser interaktiven Session sind alle Teilnehmer eingeladen die Stufen des Responsibility Process, – Beschuldigen, Rechtfertigen, Schämen, Verpflichtung und letztlich Verantwortung – selbst zu erleben und Ansätze für die Teamarbeit mitzunehmen. Der Prozess beschreibt die mentalen Zustände, die wir alle durchleben, wenn es darum geht Verantwortung für etwas zu übernehmen, oder diese zu vermeiden. Wenn wir uns dieser Zustände bewusst sind, können wir sie erkennen, an ihnen Arbeiten und schneller zum einzigen produktiven Zustand übergehen, der aktiven Verantwortung. Denn oft machen wir es uns in einem der Zustände bequem, was dazu führt, dass wir Unzufriedenheit spüren und gleichzeitig unsere Probleme nicht lösen. In dieser Session besprechen wir Werkzeuge, mit deren Hilfe Sie die Türen hin zum Zustand der Verantwortung öffnen können.

  • Selbstmanagement braucht Verantwortung

    Bernhard Leyrer und Jan-Simon Wurst

    – 🕐 halbtags 13:30–17 Uhr –

    Es ist wie verhext. Alles ist klar besprochen, die Verantwortlichkeiten sind verteilt, das Commitment ist gegeben und dann… entpuppt sich die Zusage als Absichtserklärung ohne wirkliche Bindung. Schulterzucken. Frust. Wie wäre es, wenn das Team selbstorganisiert Verantwortung übernimmt? Raus aus Passivität, Schuldzuweisung oder Entschuldigen. Eine Hilfestellung bietet der Responsibility Prozess von Christopher Avery. Der Responsibility Process ist ein Werkzeug für alle, die für ihr eigenes Handeln Verantwortung übernehmen möchten und, oder mit Teams arbeiten und diesen ein Angebot zu mehr Verantwortung machen möchten.

    In dieser interaktiven Session sind alle Teilnehmer eingeladen die Stufen des Responsibility Process, – Beschuldigen, Rechtfertigen, Schämen, Verpflichtung und letztlich Verantwortung – selbst zu erleben und Ansätze für die Teamarbeit mitzunehmen. Der Prozess beschreibt die mentalen Zustände, die wir alle durchleben, wenn es darum geht Verantwortung für etwas zu übernehmen, oder diese zu vermeiden. Wenn wir uns dieser Zustände bewusst sind, können wir sie erkennen, an ihnen Arbeiten und schneller zum einzigen produktiven Zustand übergehen, der aktiven Verantwortung. Denn oft machen wir es uns in einem der Zustände bequem, was dazu führt, dass wir Unzufriedenheit spüren und gleichzeitig unsere Probleme nicht lösen. In dieser Session besprechen wir Werkzeuge, mit deren Hilfe Sie die Türen hin zum Zustand der Verantwortung öffnen können.





Workshops unterstützt durch:


eCube 
EXXETA 
SoftwareONE 
Zeiss 

STORY

  • 2021
  • Developer Open Space 2021: Online

    Oktober–Dezember 2021

    Im Jahr 2021 haben wir über 60 Workshops online per Konferenzsystem 🎤📷 zur Auswahl für dich organisiert. Benötigte Materialien wie Stifte, Sketchbooks für die Workshops sowie Mate und mehr 📦🥃 kommen per Paket zur dir.

    In der Community gibt es viele Twitcher an Bord – ideal. Für alle Teilnehmer veranstalten wir ein Game-Fest. 🎮💻🤓

    Developer Open Space Online
  • Developer Open Space 2021: Leipzig

    Oktober 2021

    Frische Cocktails gibt es jetzt direkt immer mit beim Developer Open Space, mit oder ohne Alkohol.

    Developer Open Space Online
  • Developer Open Space 2021: Leipzig

    Oktober 2021

    Im Oktober 2021 gabt es den Open Space wieder in Leipzig, am Basislager und der LVZ Glaskuppel. Die Teilnahme haben wir nach „2G + T“ (Genesen / Geimpft + Schnelltest bei jedem Check-in) in Verbindung mit Luftfiltern, Hygienekonzept etc. abgesichert und die Kapazität reduziert. Die Location war ausgebucht, die „Community-Akkus“ sind wieder aufgeladen.

    Developer Open Space Online
  • 2020
  • Developer Open Space 2020

    Oktober–Dezember 2020

    Im Jahr 2020 haben wir auf ein Online-Format umgestellt, die Workshops und der Open Space finden per Konferenzsystem🎤📷 statt. Benötigte Workshop-Materialien, Mate und mehr 📦🥃 kommen per Paket. Ergänzt wird alles um Meetings mit verrückten Games 🎮😎 per Discord, TeamSpeak & Co.

    Developer Open Space Online
  • 2019
  • Developer Open Space 2019

    Oktober 2019

    Ab 2019 findet die Eröffnung und Planung der Open Spaces in der LVZ Kuppel gegenüber des Basislagers statt.

    Vielen Dank auch an das Basislager Leipzig und an die LVZ für die Unterstützung. 🙌

    Developer Open Space in der LVZ Kuppel
  • Developer Open Space 2019

    Oktober 2019

    Wir haben den Innenhof vom Basislager mit zum Teil des Developer Open Space funktioniert. Liegestühle, zu Sitzgelegenheiten umfunktionierte Plaletten, ein Pavillion für das Essen, Getränke, was vom Grill – alles da.

    Developer Open Space im Innenhof vom Basislager
  • Developer Open Space 2019

    Oktober 2019

    Die Glaskuppel nutzen wir auch mit für die Durchführung der Open Spaces, innen wie außen.

    Developer Open Space in der LVZ Kuppel
  • 2018
  • Developer Open Space 2018

    Oktober 2018

    Nach 10 Jahren mit der 11. Ausgabe des Developer Open Space haben wir uns entschieden, wieder zurück zu unseren Wurzeln zu gehen: Weg von einem Tagungshotel und hin zu einem Coworking Space.

    Vielen Dank auch an das Basislager Leipzig für die neue Location und Unterstützung.

    Developer Open Space beim Basislager
  • 2017
  • Night Sessions

    Oktober 2017

    Neu sind Night Sessions, die am Samstag um 20 Uhr starten und zeitlich nach hinten offengehalten sind. Die ersten Sessions waren „Serverless CQRS mit Azure" Kjell und Sia Ghassemi und „Funktionale Fraktale nach Zahlen“ mit Carsten König. Marco Heimeshoff hat spontan eine weitere Session Powerpoint-Karaoke zu Domain Driven Design übernommen.

    Night Sessions beim Developer Open Space
  • 10 Jahre Developer Open Space!

    Oktober 2017

    Der Developer Open Space ist 10 Jahre alt geworden, rund 400 Teilnehmern waren beim Open Space und 25 Workshops wieder dabei. Bei der Feier des Jubiläums gab es eine riesige Torte.

    10 Jahre Developer Open Space in Leipzig
  • 2016
  • Kreatives, Specials und neue Rekorde

    Oktober 2016

    Zahlreiche neue Dinge sind dabei, u. a. Kreativ-Open Spaces, Spiele, Bastelmaterialien, Glaswände zum Beschreiben mit den Open Space-Inhalten, Lunchpakete und Specials, die den ganzen Tag bis tief in die Nacht gehen.

    Auch der neunte Developer Open Space hat Rekorde aufgestellt, z. B. mit 400 Teilnehmern und 24 Workshops.

    Rekordzahlen und zahlreiche Specials beim neunten Developer Open Space
  • 2015
  • Neue Allzeitrekorde

    Oktober 2015

    Der Developer Open Space hat am Workshop-Tag rund 20 Workshops zur Auswahl. So viele wie noch nie.

    Die Anzahl der Besucher beim Workshop-Tag erreicht einen neuen Allzeitrekord. Auch beim Open Space sind mehr Besucher da als jemals zuvor.

    Rekordzahlen beim Developer Open Space 2015
  • 2014
  • Rekordzahlen bei Besuchern und Workshops

    Oktober 2014

    So viele Workshops hatten wir noch nie. Inklusive der Anzahl der nicht technischen Workshops wie unseren „Design Thinking Workshop“.

    50 % mehr Besucher sind schon allein am Workshop-Tag dabei. Allzeitrekord. In Summe sind auch noch nie so viele Besucher da gewesen. Ebenso Allzeitrekord.

    Rekordzahlen beim Developer Open Space 2014
  • Artikel in der dotnetpro

    Februar 2014

    Unsere Konferenz wurde in der bekannten Fachzeitschrift für professionelle Softwareentwickler dotnetpro erwähnt.

    Open Space als agile Konferenz-Methode /
    Die (Un-)Konferenz
    , Uli Armbruster, dotnetpro 2.2014

    Artikel in der Fachzeitschrift dotnetpro zum Developer Open Space
  • 2013
  • Umstellung auf Eventbrite

    September 2013

    Erstmals und für die Zukunft wickeln wir die Buchung der Tickets bequem über Eventbrite ab.

  • 2012
  • Besucherrekord

    Oktober 2012 - heute

    Wir kommen in die Nähe der Kapazitätsgrenzen des Commundo Tagungshotels Leipzig. 185 Teilnehmer sind da.

  • Dokumentation per Graphic Recording

    Oktober 2012

    Seit 2012 verwenden wir Graphic Recording, um die Ergebnisse einiger Workshops / Vorträge im wahrsten Sinne des Wortes „aufzeichnen“ zu lassen.

    Graphic Recording beim Developer Open Space
  • Workshop-Tag

    Oktober 2012

    In 2012 haben wir erstmals einen Workshop-Tag durchgeführt, bei dem im „klassischen“ Format aus Sprecher / Zuhörer Themen behandelt werden. Wir fanden, dass das die optimale Ergänzung zum Open Space am Wochenende war. 120 Teilnehmer am Workshop-Tag haben das genauso gesehen. Die Veranstaltung findet nun immer drei Tage statt.

    Workshops beim Developer Open Space
  • Erwähnung in der Fachliteratur

    April 2012

    Die Wizards von Leipzig, Connewitzer Verlagsbuchhandlung, 2012, S. 104–109, Andreas Möllenkamp, Universität Rostock, ISBN-13: 978-3937799650.

    Erwähnung des Developer Open Space in der Fachliteratur
  • .NET Open Space wird zu Developer Open Space

    September 2012

    Der Developer Open Space war schon immer ein offenes Format, bei dem es viel um alternative Technologien wie ALT.NET, HTML, Mono oder Ruby ging. Auch die Welt bleibt nicht stehen. Daher haben wir kurzerhand die Konferenz von .NET Open Space in Developer Open Space umbenannt, um mehr der vor Ort durch die Teilnehmer gebildeten Agenda zu entsprechen. Aber auch, um noch mehr Teilnehmer anzusprechen. Am Konzept haben wir nichts geändert.

  • 2010
  • Besucherrekord

    Oktober 2010

    Im Oktober 2010 sind erstmals über 150 Teilnehmer da. Viele davon sogar aus Österreich, der Schweiz, Frankreich und England.

  • Umzug ins Commundo Tagungshotel Leipzig

    September 2010

    Im Oktober 2009 wäre der Mediencampus Villa Ida fast aus den Nähten geplatzt. Daher haben wir eine neue Location in Leipzig gesucht und mit dem Commundo Tagungshotel eine gute gefunden. Sogar eine Kegelbahn gibt es.

    Commundo Tagungshotel Leipzig, die aktuelle/neue Location des Developer Open Space
  • 2008
  • Gründung / erster .NET Open Space

    Oktober 2008

    Den ersten .NET Open Space haben wir am Mediencampus Villa Ida durchgeführt. 75 Teilnehmer waren da. Das Feedback war großartig, so dass wir uns entschlossen haben, weitere durchzuführen. Einige Teilnehmer haben das Konzept an andere Städte wie Karlsruhe oder Wien übertragen und führen dort eigene Open Spaces durch.

    Mediencampus Villa Ida, die ehemalige Location des Developer Open Space
  • Regeln niedergeschrieben

    Oktober 2008
    • Alle sind gleich, Titel zählen nicht.
    • Alle sind per du.
    • Die Teilnehmer entscheiden, was behandelt wird.
    • Ein Open Space kann beliebig viele Teilnehmer haben.
    • Jeder darf Open Spaces verlassen und betreten; keiner wird fragen warum. Oder: Das Gesetz der zwei Füße.
    • Die, die da sind, sind die richtigen Leute.
    Regeln des Developer Open Space
  • Idee & Konzeptionierung

    Frühjahr 2008

    Der .NET Open Space fing mit einer Einladung zu einem Barcamp an. Irgendwann im April 2008 hatten die GROSSWEBER-Gründer Alexander Groß und Torsten Weber sowie Marcel Hoyer und Stefan Lieser die Idee und Notwendigkeit, Teilnehmer viel mehr in die Gestaltung eines Events einzubeziehen als bisher üblich. Unter anderem sollte durch eine Selbstorganisation die Suche nach Sprechern wegfallen und durch die Möglichkeit zur Partizipation zu jeder Zeit von jedem der Nutzen aller gesteigert werden.

    Die besten Ideen passen auf eine Serviette. Das war auch hier der Fall: Die Teilnehmer entscheiden selbst (Open Space) und damit auch bei sprechfreudigen Teilnehmern jeder zu Wort kommt, verwenden wir das Fishbowl-Konzept.

    Agenda, gebildet durch die Teilnehmer, beim Developer Open Space
  • Logo

    Frühjahr 2008

    Wir finden ein Logo für den .NET Open Space – Spielkegel. Die stehen am besten für das Credo, dass alle Teilnehmer gleich sind und ihre Konferenz selbst organisieren. Spielfiguren des Developer Open Space

    Diese Spielfiguren stellen wir in Groß und Klein an geeigneter Stelle auf und verteilen sie traditionell als große Holz-Spielfiguren an die Teilnehmer. Gerne werden sie in großen Mengen mitgenommen (meist sagt man uns: „für die Kinder“).

    Logo des Developer Open Space

MULTIMEDIA

Wenn du noch nie an einer Konferenz wie dem Developer Open Space teilgenommen hast, gewinnst du am besten einen Einblick, indem du unsere Fotos und Videos dazu betrachtest.

Wir werden jedes Mal aufs Neue angenehm überrascht, wie gut schwarmfinanzierte Selbstorganisation funktioniert.

  • Fotos vom Developer Open Space

    Fotos

    Findest du bei Google Fotos.

    Anschauen
  • Videos und Interviews zum Developer Open Space

    Videos / Interviews

    Findest du bei YouTube.

    Anschauen
  • Blogs
  • „Vielmehr lebt der Open Space von allen Teilnehmern, die ihr Wissen teilen und weitergeben.“
    – Alexander Witkowski, Mein Rückblick
  • „Und diese kamen in überwältigend großer Anzahl!“
    – André Langer (Sachsen Fernsehen, „Aktuelle Computerthemen im Dialog“)
  • „Als alter Ruby-Entwickler und Bundler-Nutzer, habe ich mich mit Paket sofort angefreundet.“
    – Andreas Richter, Developer Open Space
  • „It was amazing and totally worth it to spontaneously invest a part of my vacation.“
    – Anja Hübler, Retrospectives
  • „Bei einem Open Space wird die Agenda von den Teilnehmern vor Ort bestimmt. (...) Und wie das Thema auf die Agenda kam: der größte Raum – randvoll! Yeah!“
    – Johannes Hoppe, Angular – Einführung & Schnellstart
  • „Zwischen den Sessions, in den Pausen oder beim Mittagessen kann man so viel Know-How und neue Denkansätze aufnehmen wie kaum sonst.“
    – Jörg Preiß, Über den Tellerrand geschaut
  • „Am Wochenende gab es den letzten Pflichttermin des Jahres, der 8. Developer Open Space im Leipzig.“
    – Krisztina Hirt, Open Space muss eine UNkonferenz bleiben
  • „Three days of sharing experience, discovering the yet unknown and simply having fun at the Developer Open Space Leipzig are over and I had a blast.“
    – Philip Tober, Another worthwhile gathering
  • „That means, people suggest the subjects and then vote for them. Topics with the most votes will be addressed over the weekend. Interesting approach – and it works!“
    – Robin Sedlaczek, The Developer Open Space in Leipzig
  • „Es gab zu den von mir besuchten und hier aufgeführten Sessions noch unzählige weitere, auf denen ich gerne gewesen wäre.“
    – Thomas Bandt, Review: Developer Open Space
  • „Wer aus den DACH-Ländern kommt, sollte hier unbedingt mal vorbei schauen, ungeachtet der Profession. Es ist für jeden etwas dabei, nicht nur Kaffee, Club Mate und Kuchen.“
    – Uwe Kunath, Developer Open Space Leipzig

ANREISE

Veranstaltungsort und Partys

bei: Basislager Coworking
Peterssteinweg 14
04107 Leipzig

+49 341 2181 1842
info@basislager.co

Markierungen:

Veranstaltungsort Developer Open Space
Weitere Räumlichkeiten neben dem Basislager für die Workshops

Planung der Open Spaces (Sa./So. früh)

bei: LVZ Kuppel (gegenüber vom Basislager)
Peterssteinweg 19
04107 Leipzig

+49 341 2181 1491
info@lvz-kuppel.de

Developer Open Space auf einer größeren Karte anzeigen

Anreise mit dem Auto

Kostenlose Parkplätze gibt es direkt vor dem Veranstaltungsort (1 Stunde) und in den Nachbarstraßen.

Länger und günstig Parken kannst du am Parkhaus Bundesverwaltungsgericht in der Beethovenstraße 1, 04107 Leipzig. 6–24 h kosten nur 9 €**.

Beachte bitte auch eventuelle aktuelle Meldungen des Leipziger Verkehrsinformationssystems.

Angebote oder Nachfragen zu Fahrtgemeinschaften wiederholen wir wörtlich / unkommentiert („retweeten“) bei Twitter über @devopenspace automatisch, wenn der Hashtag #devspace bei Tweets bei Twitter verwendet wird.

Leipzig ist über die Autobahnen A 9 (Berlin-München), A 14 (Magdeburg-Dresden) und A 38 (Südumfahrung Leipzig) gut angebunden.

Empfehlenswerte Abfahren sind:

  • A 9 Berlin-München
    • Abfahrt Leipzig-West, B 181
    • Abfahrt Großkugel, B 6
  • A 14 Dresden-Magdeburg
    • Abfahrt Leipzig-Nord
    • Abfahrt Leipzig-Mitte, B 2 + B 184
    • Abfahrt Leipzig-Ost, B 6
    • Abfahrt Leipzig-Nordost, B 87
  • A 38 Göttingen-Leipzig
    • Abfahrt Leipzig-Süd, B 2, B 95
    • Abfahrt Leipzig-Südost, Muldentalstraße

Anreise mit dem Flugzeug

Der Flughafen Leipzig / Halle ist etwa 30 Minuten Fahrzeit vom Stadtzentrum entfernt. Zwischen dem Flughafen Leipzig / Halle und dem Hauptbahnhof Leipzig gibt es eine regelmäßige Zugverbindung. Die Fahrtzeit beträgt ca. 15 Minuten.

Der Transfer zwischen Flughafen Leipzig und dem Veranstaltungsort per Taxi kostet ca. 60 €**.

Sollte es von deiner Stadt aus keinen Direktflug nach Leipzig geben, empfehlen wir, nach Berlin oder Dresden (ca. eine Stunde Zugfahrt bis Leipzig per ICE), Frankfurt am Main oder Hannover (je ca. dreieinhalb Stunden Zugfahrt bis Leipzig per ICE) zu fliegen.

Anreise zu Fuß

Vom Hauptbahnhof Leipzig aus benötigst du zu Fuß ca. 10–15 Minuten zum Veranstaltungsort.

Anreise mit dem Taxi

Vom Hauptbahnhof Leipzig aus zum Veranstaltungsort kostet eine einfache Fahrt mit dem Taxi ca. 12 €**. Taxis können in Leipzig über die Rufnummer +49 341 4884 bestellt werden. Die Fahrt dauert ca. 5 Minuten.

Anreise mit der Bahn, S-Bahn, Straßenbahn

Wenn du am Hauptbahnhof Leipzig angekommen bist, gehst du über die Treppen oder Rolltreppe herunter zum Gleis 1 (auch: „Leipzig Hbf. tief“). Dort angekommen, steigst du in eine S-Bahn wie die S 3 ein, alle halten am Wilhelm-Leuschner-Platz. Bereits nach 2 Stationen (Leipzig Markt, Leipzig Wilhelm-Leuschner-Platz) bist du fast da und nimmst den Ausgang Windmühlenstraße.

Von dort aus gehst du rechts an der Leipziger Stadtbibliothek vorbei und links in den Peterssteinweg. An der Kreuzung hältst du dich rechts, gehst noch ein paar Meter weiter und findest dann auf der anderen Straßenseite gegenüber das Basislager.

Alternativ kannst du auch per S-Bahn über Bayrischer Bahnhof oder per Straßenbahn Haltestelle Münzgasse / LVZ (Linien 10 und 11) anreisen.

Du benötigst für die Fahrt vom Hauptbahnhof zum Wilhelm-Leuschner-Platz eine Einzelfahrkarte Kurzstrecke, diese kostet 2 €**. Eine Alternative ist eine Einzelfahrkarte für 3 €**, mit der du in Leipzig 1 h Straßenbahn und S-Bahn nutzen kannst. Die Tickets lassen sich am Hauptbahnhof an Automaten an den Gleisen oder auch in den Straßenbahnen erwerben und sind vor Reiseantritt zu entwerten bzw. schon entwertet. Nutzt du aus der Umgebung von Leipzig den Mitteldeutschen Verkehrsverbund, benötigst du möglicherweise keine extra Straßenkarte, weil die Fahrt schon enthalten ist (z. B. ab zwei oder mehr Zonen je nach Gültigkeit nach Entwertung).

 


Hinweise und Quellenangaben / Lizenzen

* Fankultur. Nicht offiziell von der Organisation des Developer Open Space.

** Stand Preisangaben: Oktober 2021. Die Preise können sich zwischenzeitlich verändert haben. Die Preise wurden von B+B Parkhaus, Leipzig Taxi 4884 und lvb.de abgefragt.